blitz2.jpg


Konsequenzen des Klimawandels – Lösungen - beinflussbare und unbeeinflussbare Faktoren

In diesem Teil geht es um die Folgen und Konsequenzen des Klimawandels, sowie um diverse Lösungen, wie das Schlimmste noch verhindert werden könnte.

Read More

Inhaltsverzeichnis[Verbergen]

Konsequenzen / Folgen:

Das Zwei-Grad-Ziel - Permafrost taut - mit verschiedenen Konsequenzen - Kipppunkte:

Ab ca. 2° Celsius ? Erwärmung ist die globale Erwärmung angeblich kaum mehr zu stoppen, bzw. die Erwärmung macht sich selbstständig (Methanhydrat taut im Meer - Ab einer Temperaturerhöhung von 3° C des Umgebungswassers der Methanhydrate verringert sich die Dicke der Stabilitätszone signifikant, bei einer Temperaturerhöhung von 8° C verschwindet sie vollständig). Alle Absichtserklärungen, den Temperaturanstieg auf zwei Grad (inzwischen kaum noch realistisch) oder maximal vier Grad zu begrenzen, hätten sich dann erledigt (2013).

Permafrostböden tauen auf, die zuerst CO2 emittieren und wenn sich Sümpfe bilden auch Methan [1] [2]). Die Folgen wären eine noch schnellere Erwärmung sowie andauernde noch schlimmere Umweltkatastrophen. Siehe auch: Methan im Permafrost - Permafrost - die grosse Unbekannte im Klimawandel (2015) - Permafrost-Portal zeigt, wo es taut (2015) - Permafrost der Schweizer Alpen ist noch nie so warm gewesen - Auch im Permafrost Rekordtemperaturen (2016) - Alarm um Rekord-Methanwerte in Norwegen und auf Spitzbergen (2016) - Der Permafrost in den Schweizer Alpen wird immer wärmer (2017) - Permafrost: Jedes Grad zählt - Videos? (2017).

imageBig.imageformat.topstory_fullwidth.2022266610

Die CO2-Konzentration nimmt seit 1945 von ca. 310 ppm (Vor Beginn der industriellen Revolution lag die CO2-Konzentration noch recht konstant bei 280 ppm) beständig und immer schneller zu. Sie liegt zur Zeit im globalen Durchschnitt bei ca. 400 ppm und nimmt um 2-3 ppm jährlich zu. 2016 werde das erste Jahr, wo die CO2-Konzentration global im gesamten Jahresdurchschnitt überschreiten werde. Betreffend Temperatur und dem Zwei-Grad-Ziel ist die durchschnittliche globale Temperatur 2015 bereits ca. 1 Grad wärmer als die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts - also jene Zeit, die als "vorindustrielle Referenzperiode" in der Klimawissenschaft als Basis genommen wird (ca. 1850). Siehe auch: 2, 3 oder 4 Grad Erderwärmung – Was macht den Unterschied?

Ältere Meldungen dazu: (2010 - 2013): Auch bei der derzeitigen globalen Erwärmung könnte Methan bald die erste Geige spielen (Focus.de, 2010) - Der grosse Selbstbetrug (Zeit.de, 2012) - Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energieagentur September 2012 im Tages-Anzeiger: Bis 2017 muss ein bindendes internationales Klimaabkommen unterzeichnet werden, ansonsten werde sich die Türe zum 2-Grad-Ziel schliessen - Eine Studie der deutschen Stiftung für Wissenschaft und Politik empfiehlt die Aufgabe des Ziels, die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen (November, 2012) - Ohne bewusstes Gegensteuern könnten die Temperaturen bis 2100 um mehr als fünf Grad Celsius steigen (US-Regierungsstudie - Januar, 2013) - Uno-Klimastudie: Welt verfehlt Zwei-Grad-Ziel (April, 2013) - Die Internationale Energieagentur schlägt Alarm: Bei der Erderwärmung siehts zappenduster aus (Juni 2013).

Weitere Meldungen dazu (2014 - 2015): Forschung: Zwei Grad gibt's nur für sehr viel Geld (2014) - Mit dem Tauen des Permafrostbodens in Sibirien oder beim Bohren nach Öl in der Arktis könnten Viren frei werden und möglicherweise Tiere und Menschen gefährden, warnen Forscher (2014) - Ab zwei Grad gibt's keine Umkehr mehr (2015) - 10 Antworten zum Zwei-Grad-Ziel (2015) - Globaltemperatur um 1 Grad gestiegen (2015) - Die Welt ist auf dem 3,5-Grad-Pfad (2015) - Ein 1,5-Grad-Ziel ist im Interesse (wäre zum Wohle) - aller (2015) - Bedrohte Staaten fordern 1,5-Grad-Ziel (2015) - EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete: Zwei-Grad-Ziel wird verfehlt (2015) - Warum eigentlich das 2-Grad-Ziel: Zwischen Normalzustand und Lebensgefahr (2015) - US-Klimawissenschaftler Michael Mann: Es ist noch möglich, unter zwei Grad Erwärmung zu bleiben (2015) - Zwei-Grad-Ziel gibt es nur negativ (2015) - Warum Öl, Kohle und Erdgas im Boden bleiben muss (2015) - Energielobby torpediert Klimaziele (2015) - Schöngerechnet: Wie wir das Klima nicht retten (2015) - Zwei Grad sind eine Risiko-Risiko-Abwägung (2015).

Neuere Meldungen (2016 - 2017): Klimawandel: In vier Jahren, also bis 2020 auf 1,5 Grad (2016) - Was bedeutet eine 2 Grad wärmere Welt für die Schweiz? (2016) - Bestätigt: Für 1,5 Grad wird es knapp (2016) - Nur 1,5 Grad mediterran verträglich (2016) - 1,5 Grad schon einmal überschritten! (2017) - Ab 2 Grad wird der Mais knapp (2017).

Siehe auch: Kipppunkte/Kippelement/Tripping-Points im Klimasystem [1] [2] [3]. 


Thermohaline Zirkulation - Der Golfstrom könnte irgendwann stoppen:

Der Golfstrom ist eine rasch fliessende Meeresströmung im Atlantik. Er ist Teil eines globalen maritimen Strömungssystems, des globalen Förderbands. In Richtung Europa wird der Golfstrom zum Nordatlantikstrom. Er ist Teil der westlichen Randströmung und beeinflusst das Klima in grossen Teilen West- und Nordeuropas. Siehe auch: Die Antriebskräfte des Golfstroms und mögliche Veränderungen des Klimas in Europa auch im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung.

Eine unbequeme Wahrheit Teil 6 - Golfstrom:

Was mir persönlich nicht einleuchtet ist, dass wenn ja das stoppen des Golfstroms (durch Zufluss von Süsswasser aus der Arktis) eine Eiszeit in Nord- und Westeuropa zur Folge hätte, wie sollen dann die Küsten von z.B. den Niederlanden überflutet werden, oder wird beides der Fall sein? Ich denke aber, es wird zuerst eine immer stärkere Abkühlung in Westeuropa geben, weil durch den langsamer werden Golfstrom, welcher bei uns für das milde Klima verantwortlich ist, es immer kälter werden würde. Dies hat angeblich auch bereits seit langem begonnen und wenn schon eine Verlangsamung einen solchen Einfluss (Bricht der Golfstrom ab? 2010) auf das Klima in dieser Zone haben könnte, fällt es einem nicht mehr schwer, sich das vorzustellen. Weiter fragte ich mich in diesem Zusammenhang mit dem Video von Al Gore, warum nach der letzten kleinen Eiszeit in Nordamerika und Europa das ganze auftauende Süsswasser, welches grossenteils wohl in den Atlantik floss, den offenbar für das Auftauen verantwortlichen Golfstrom nicht gleich wieder zum erliegen gebracht hat (siehe dazu auch hier - es flossen also noch zusätzlich grosse Mengen aus einem riesigen Schmelzwassersee von Kanada her in den Nordatlantik und in den vergangenen 120'000 Jahren sei der Nordatlantikstrom schon mehrfach unterbrochen worden?)

Fazit: Es wird also nicht zu einer neuen kleinen Eiszeit kommen, auch wenn der Golfstrom/Nordatlantikstrom komplett zum erliegen käme. Auch nicht, wenn zusätzlich die Sonne wieder in ein Maunder-Minimum wechseln könnte im Sonnenzyklus 24. Das es ein Maunder-Minimum oder ein Minimum geben könnte, dafür gibt es einige Anzeichen, jedoch könne es dadurch nicht zu einer neuen kleinen Eiszeit in Europa kommen, weil der Treibhauseffekt zu stark sei. Vorstellen könnte man sich eine neue kleine Eiszeit schon, wenn es gleichzeitig zu einem Sonnenminimum, einem Golfstromausfall und noch mehrere oder grosse Vulkanausbrüche gäbe (Vulkan-Monitor) - Bringt Klimaerwärmung Vulkane zum Kochen?

Meldungen betreffend Golfstrom (2009 - 2017): Die rätselhaften Mega-Flüsse im Atlantik (2009). Die Wärmepumpe läuft weiter (2012). Unstete Strömung - Schwankungen der Atlantikzirkulation beeinflussen das Klima Europas unmittelbar (2012). Klimawandel: Golfstrom erwärmt sich noch schneller als der Atlantik (2012). Der IPCC-Klimabericht von 2007 sieht für das komplette Versiegen des Golfstroms in diesem Jahrhundert eine Wahrscheinlichkeit von zehn Prozent (2012). Neues vom Golfstrom - alles falsch? (2013). Der Golfstrom hat erst einmal gar keinen Einfluss - denn bis der sich ändert, können 50 bis 100 Jahre vergehen (2013). Die Klimaerwärmung lässt den Golfstrom schwächeln (2015). Golfstrom und Klimawandel: Neue Zweifel an Stabilität der Ozeanzirkulation - Salzaustausch zwischen Atlantik und indischem Ozean? (2017). Forscher warnen vor Golfstrom-Aus? (2017).


Weitere Konsequenzen - Naturkatastrophen, die möglicherweise oder nur wegen des Klimawandels vermehrt und stärker auftreten:

ExtremWetter (Stürme, heftiger Regen - Schneefall, Kältewellen, Hitzewellen mit schweren Dürren):

- Informationen über Extreme-Wetter-Ereignisse, die durch den Klimawandel verursacht, bzw. beeinflusst werden können

Durch was das Wetter alles beeinflusst werden kann: Jet-Streams, Wind- und Luftdruckgürtel, Nordatlantische Oszillation, Pazifische Dekaden-OszillationDruckgebiete und Fronten, Wetterlagen wie Omegalagen, Planetarische Zirkulation, Strömungen und Wellen, etc.


- El Niño und La Niña

El Niño (das Auftreten ungewöhnlicher, nicht zyklischer, veränderter Strömungen im ozeanographisch-meteorologischen System des äquatorialen Pazifiks.) Zu El Niño gibt es widersprüchliche Aussagen betreffend den Auswirkungen auf das Klima, bzw. das Wetter in Europa. So schreibt z.B. die Wikipedia, es gäbe kaum oder nur geringe Auswirkungen in Europa (mit zwei Beispielen aus dem Winter). Wiki-Bildungsserver.de schreibt hingegen zu ENSO und den ENSO-Folgen für Europa, dass es diverse Veränderungen im Wettersystem geben könne und dass möglicherweise der tropische Atlantik Grund für die verzögerte Wirkung von ENSO sei - weiter unten im Artikel auf Wiki-Bildungsserver.de sieht man auch noch die möglichen Folgen für den tropischen Pazifik, Indien, Afrika und Nordamerika. El Niño, La Niña und ihre globalen Auswirkungen.

In den letzten Jahren soll sich nach Angaben von Wikipedia das Klimaphänomen verändert haben: Es tritt nicht mehr zungenförmig, sondern hufeisenförmig auf. Dieser Trend könnte durch den Klimawandel oder durch die natürlich wiederkehrenden Zyklen des Pazifiks verursacht, möglicherweise in den kommenden Jahrzehnten verstärkt eintreten.

Betreffend den wiederkehrenden Zyklen von El Niño wird vermutet, dass sich die Periodizität aus zwei überlagerten Systemen zusammensetzt, wobei die Atmosphäre wohl die kurzfristige ca. 7 jährige Periodizität aufweist, während die Meeresströmungen eine 30 jährige Periode aufweisen, man spricht hier von warmen und kalten Phasen des Pazifiks bzw. der Pacific Decadal Oscillation. Auch über die Ursachen, bzw. über Auslöser von El Niño wird bis anhin grösstenteils spekuliert - hier gem. Wikipedia (die Ausbreitung der Kelvinwellen ostwärts seien es) - beim Wiki-Bildungsserver.de spricht man von einer ungewöhnlichen Erwärmung im östlichen Pazifik, und Luftdruckschwankungen in der Atmosphäre (Southern Oscillation) als Ursache, bzw. Auslöser. Siehe auch: Hypothesen für das El-Niño-Phänomen - demnach wäre es (wie gem. Wikipedia) angestautes warmes Wasser im Westpazifik, dass den Passatwind abschwächt was zur Auslösung der Kelvinwelle führe - es gibt noch zahlreiche weitere "seriöse" Hypothesen (z.B. schreibt enso.info, dass oberflächiger Vulkanismus ganz bestimmt keine Ursache sei und der Spiegel im Artikel: Klima-Kapriolen: Vulkane befeuern El Niño von 2003 - das Gegenteil. Noch ein weiteres Beispiel - die Sonne soll die Ursache sein: Alle elf Jahre ungefähr verändern sich diese Sonnenflecken, gewaltige Entladungen an der Sonnenoberfläche. Alle vier Jahre, also im El Niño-Rhythmus?, verändert sich die Intensität dieser Eruptionen).

La Niña: La Niña tritt meist im Anschluss an ein El-Niño-Ereignis auf. La Niña ist sozusagen dessen Gegenteil, bzw. eine Verstärkung der normalen Wetterlage in der Walker-Zelle. Ausgelöst wird sie durch überdurchschnittlich hohe Luftdruckunterschiede zwischen Südamerika und Indonesien. Dies führt zu stärkeren Passatwinden. Vom Passat wird im Pazifischen Ozean das warme Wasser an der Oberfläche nach Südostasien getrieben. Vor der Küste Perus strömt darum kaltes Wasser aus der Tiefe nach, das bis 3 °C unter der Durchschnittstemperatur liegt.

Welche Hypothesen sind nun richtig und hat El-Niño und La Niña oder nur El-Niño wirklich einen Einfluss auf das Klima-Wettergeschehen in Europa? Wird, El-Niño evtl. durch die globale Erwärmung noch verstärkt, wie es die Wikipedia vermutet. Und weitere Fragen dazu wären z.B., ob La Niña wirklich für Starkregen und Dürren 2010/2011 verantwortlich sein kann? - oder noch eine Frage dazu: Es gibt überhaupt keine Zunahme von Extrem-Wetter? Die Antworten der Pendelbefragung: Nur El-Niño habe einen Einfluss auf Europa. La Ninã war 2010/2011 verantwortlich für Dürre und Starkregen in den Gebieten gem. La Niña-Artikel von Wikipedia. Ein starker El-Niño führe nicht automatisch zu grossen Dürren, aber er könne es. Die grösstenteils vom Menschen verursachte globale Erwärmung (Treibhausgase, etc.) führe zu einer Verstärkung von El-Niño. Die Behauptung, es gäbe keine Zunahme von Extrem-Wetter ist falsch - gem. Pendel gab es eine Zunahme von extremen Wetterverhältnissen (immer schlimmere Unwetter) seit der Industrialisierung (vorher nicht) und daran sei hauptsächlich der Mensch schuld.

Meldungen zum letzten sehr starken El-Niño-Ereignis (2015 - 2016): Bangkok hat nur noch Wasser für einen Monat (Juli 2015) - Schon seit März herrschen El Niño-Bedingungen: Experten kündigen Mega-El-Niño an (August 2015) - El Nino bedroht Millionen Menschen (Oktober 2015) - Heftiger El Niño könnte Afrika Hungersnot bescheren (Oktober 2015) - Dritt kräftigster El Nino seit 65 Jahren (November 2015) - El Niño bringt Verderben: Was für eine Bescherung (Dezember 2015) El Niño: Extreme Naturkatastrophen (Dezember 2015) El Niño so stark wie lange nicht mehr (Januar 2016) - El Niño: Eine Million hungernde Kinder in Afrika (Februar 2016) - El Niño klingt über die kommenden Monate ab (Februar 2016) - Hungerkrise droht Afrika zu erschüttern (März 2016) - Ein Winter der Rekorde (März 2016) - Notstand wegen El-Nino in Venezuela? (April 2016) - Wetterphänomen El Niño ist vorbei (Juni 2016) - Von El Niño zu La Niña (Juli 2016).

Seltsames kurzfristiges Küsten-El-Niño-Ereignis im Jahr 2017 oder ein neuer El Niño?: Neuer El Niño breitet sich aus (März 2017) - Küsten-El-Niño wütet in Peru (März 2017) - Küsten-El-Niño: Überschwemmungen in Ecuador haben schon 27 Tote gefordert (April 2017) - Das seltsame Wetter des 21. Jahrhunderts: Das Christkind kommt jetzt anscheinend auch im Frühling? (April 2017) - Überschwemmungen in Ecuador halten an (April 2017). 

Siehe auch: Wann war von 1950 bis 2012 ein La Niña Jahr? - El Niño- und La Niña-Jahre und wie intensiv diese waren (ab 1950 - Englisch). - El Niño/La Niña Updates-News (Englisch).


- Gründe für die Zunahme (ausser bei den Stürmen?) von Wetter-Extremen weltweit

Normalerweise jagen die Winde der Jetstreams in sieben bis zwölf Kilometer Höhe mit Geschwindigkeiten von mehreren hundert Kilometern pro Stunde hinweg. Sie entstehen durch den starken Temperaturgegensatz zwischen den Tropen und den Polargebieten. Um diesen Kontrast zwischen den leichten, warmen Luftmassen des Südens und den schweren, kalten der hohen Breiten auszugleichen, entstehen Winde, die die Erdrotation auf der Nordhalbkugel zunehmend nach Osten ablenkt. Ungefähr zwischen 50 und 70 Grad nördlicher Breite – das entspricht etwa der Region zwischen Frankfurt und Nordkap - konzentrieren sie sich dann in einem relativ engen Band, das den Planeten umrundet und das Wetter in grossen Teilen Nordamerikas, Europas und Nordasiens bestimmt. Das gelte vor allem für den Winter, wenn die Temperaturabweichungen zwischen Nord und Süd besonders ausgeprägt sind.

dataDie Forschung schreibt 2013 betreffend den Gründen für die Zunahme der Extreme; Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit des Jetstreams hat sich seit 1990 um mehr als zehn Prozent reduziert. Gleichzeitig habe sich die Amplitude der Rossby-Wellen vergrössert, der Jetstream ufert also stärker nach Norden beziehungsweise Süden aus. Das gilt besonders ausgeprägt für den Herbst und Winter, macht sich aber auch im Sommer öfter bemerkbar. Zwischen 1981 und 2001 hat sich der Jetstream um mindestens 40 Kilometer nach Norden verlagert. Als Ursache für den veränderten Jetstream haben viele Wissenschaftler vor allem einen Trend ausgemacht. Die überdurchschnittlich starke Aufheizung der Arktis durch den Klimawandel. Während die globale Mitteltemperatur seit Beginn des 20. Jahrhunderts um 0,85 Grad Celsius gestiegen ist, betrug die Erwärmung in der Arktis im gleichen Zeitraum etwa das Doppelte – manche Regionen wie Teile Alaskas oder im westlichen Kanada heizten sich sogar um drei bis vier Grad Celsius auf. Temperaturunterschiede zwischen Tropen und Arktis treiben die Höhenwinde an. Verkleinert sich dieser Abstand, so schwächt dies den Jetstream ab, und er beginnt stärker zu mäandrieren (= es entstehen diese Rossby-Wellen - entweder verstehe ich "in Richtung Pol" (also nördlich) für Trog sowie "in Richtung Äquator" (also südlich) für Rücken falsch oder es ist im Wikipedia-Artikel verkehrt beschrieben - siehe Bild einer schematischen Rossby-Welle.

Der Rest ist auf Anhieb nur sehr schwer zu verstehen - es bedürfte viel mehr Zeit sich z.B. in abstrakte - weil schwer vorstellbar und nicht sicht- und riechbar, aber fühlbar? genau wie Magnetfelder (relativ durch Polarlicht sichtbar), Treibhausgase (Stickoxide vermischt riechbar) oder Strom/Ampere (spürbar und in Gasen sichtbar) - Thematiken wie Luftdruck sowie Druckgebiete und Fronten zu vertiefen - doch ist dies nicht entscheidend für das Verständnis - siehe Fazit). Der Mensch würde besser endlich vernünftig werden und nicht immer denken, die Anderen seien ja noch schlimmer und ich müsse nichts an mir ändern und den Irrglauben aufgeben - er selbst - sei kein Verursacher der globalen Erwärmung und könne auch nichts dazu beitragen, dass sich etwas verändert oder in Bewegung gerät, um den Menschen das schlechte Gewissen zu nehmen und sie somit (heutzutage arg verpönt) zu besseren oder sogar Gutmenschen zu formen (Flüchtling ist heutzutage "in" oder Krieg, die Aufrüstung - wie schon vor 100 Jahren) - als ob die Menschheit überhaupt nichts gelernt hat. Sich mit diesen Themen zu befassen kann ja auch essentiell sein, damit so etwas nie mehr vorkommt. Falls aber es nicht mehr vorkommt, gibt es noch viel wichtigere Themen, wie zum Beispiel dieses hier und wie etwas dagegen getan werden kann - dies geht z.B. als Bio-Veganer ohne Öl- und Gas-verbrauchende Fortbewegungsmittel - da hat man da schon einiges dazu beigetragen. Man könnte auch in jedem Satz schreiben, die Kohle ist das Böse oder dies und das, doch was ändert man als einzelner an sich - dies wäre wohl sinnvoller - weil man damit etwas ändern kann. Je nachdem von welcher "Kurve" man gerade betroffen ist, kann eisige Luft vom Nordpol bis nach Nordafrika durchschlagen und Schnee in Algier bringen. Oder aber es fliesst heisse Saharaluft bis nach Sibirien ein, wie es im August 2010 der Fall war. Dass es dabei wenige hundert oder tausend Kilometer weiter zu ganz anders gelagertem Extremwetter kommen kann, verwundert nicht.

Wie beim schmelzenden Meereis, das ursprünglich die Sonneneinstrahlung reflektiert und damit kühlend wirkt, nun aber dem dunkleren, Wärmeenergie speichernden offenen Ozean Platz macht, entstehen dabei Rückkopplungseffekte. Befindet sich ein nordwärts gerichtete Mäander im Bereich der Arktis, fliesst über längere Zeiträume warme Luft ein, die das Abtauen vorantreibt und den Temperaturunterschied verringert – was letztlich den Jetstream weiter schwächt. Wie das im Extremfall aussehen kann, bezeugt das Jahr 2012 wo sich über Grönland ein Dom aus warmen Südwinden aufwölbte, der den Eisschild grossflächig zum Schmelzen brachte. Zeitweilig waren im Juli mehr als 90 Prozent der grönländischen Eisfläche vom Tauwetter betroffen - weit mehr als vorherige Rekordwerte aus dem Jahr 2010, bei dem nur die Hälfte des Gebiets betroffen war, und mehr als jemals zuvor, seit vor 50 Jahren mit den Messungen begonnen wurde. Wie stark der Jetstream und das arktische Eis zusammenhängen, belege auch der zeitliche Ablauf der gestörten Zirkulation. Besonders ausgeprägt treten die Anomalien im Herbst und Winter auf. Sie beginnen also kurz nachdem der Temperaturgegensatz zwischen Tropen und Polregion am geringsten war und setzen sich dann in der - eigentlich - kalten Jahreszeit fort, bis sich die Bedingungen im hohen Norden durch den Eiszuwachs wieder einigermassen normalisiert haben. Deshalb stellten die Wissenschaftler in ihrem Studienzeitraum kaum abweichende Zirkulationsmuster im Frühling fest, das noch von Eis und Minusgraden geprägt ist. Erst im Lauf des Sommers mehren sich die Ausbuchtungen wieder.

Fazit für mich: Durch die globale Erwärmung (verursacht durch die Menschen) insbesondere in der Arktis - wo die durchschnittliche Temperatur mehr steigt als z.b. in der Schweiz - und dem dortigen Meereseisschwund verringern sich die Temperaturunterschiede (zwischen Tropen und Arktis) und es entsteht ein verlangsamtes, gestörtes Jetstream-Muster, in dem sich blockierende Wetterlagen über den mittleren Breiten ausbilden und halten können, was zu mehr Wetter-Extremen führt.

Dazu kommt als zusätzlich Extrem-Wetter verstärkend der Umstand, dass durch mehr wärmere Luft infolge der Erwärmung mehr Wasserdampf durch Verdunstung (grösstenteils aus den Meeren) in der Atmosphäre gespeichert wird und diese damit mehr latente Energie hat - also mehr Potential für stärkere Stürme, mehr Starkregen/Dauerregen an einten Orten und anderswo Dürren. Mehr Wasserdampf, insbesondere jedoch Wolken verhindern zudem stärker die nächtliche Abkühlung der Erdoberfläche.

Im Winter 2010, wo ich begann diesen Artikel zu schreiben, gab es schon ein Wetterchaos bei uns in der Schweiz, er begann sehr früh, schon im ca. Oktober 2010 und dauerte lange, danach kam der Sommer im April, Mai 2011 (an einigen Tagen bereits ca. 30 ° - einen Frühling gab es eigentlich kaum) zusammen mit einer lange Dürre-Periode (bzw. lief diese Dürre hier seit Anfangs 2010 und ab Juni 2011 begann es endlich zu regnen und es wurde immer kälter, bzw. zu kalt für den Sommer (mit ganz wenigen Ausnahmetagen gab es eher frühlingshafte Temperaturen) und so blieb es bis im August 2011, wo die Temperaturen wieder auf sommerliche Werte stiegen. Normal war das alles ganz bestimmt nicht.


Einige Meldungen über Forschungsergebnisse zu Extrem-Wetter-Ereignissen (2011 - 2016):

Polarwirbel (gibt es nur in Wintermonaten): Polarwirbel wühlen die Tiefsee und das Klima auf (2012) - Plötzliche Stratosphärenerwärmung - Rätsel um Stratosphären-Erwärmungen gelöst (2011) - Globale Erwärmung nicht verantwortlich für "extremes Wetter in den Wintermonaten"? (2011 - es kann sein...) - Aktuelles Bild vom Polarwirbel in der Stratosphäre im 10 hPa Niveau (2013) - Tatort Erde - Klima im Visier (2012) - Welches Wetter uns in 30 Jahren blüht (Permafrost wird nicht erwähnt - 2012) - Klima-Risiko-Index mit extremen Wetterereignissen als Warnsignal (2013) - Mit bisher unerreichter Detailgenauigkeit haben 27 Klimaforschungsteams aus aller Welt die Folgen des Klimawandels für Europa simuliert - Projektionen zeigen, dass Hitzewellen, Dürren und heftige Niederschläge in vielen Regionen Europas sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihrer Stärke und Dauer zunehmen (2013) - Eisverlust in der Arktis - Polschmelze schuld an Wetterextremen (2013) - Forschung: Das Gewitterpotenzial hat zugenommen (2014) - Amtlich: Klimawandel verändert Sommer (2014) - Nordost-Passage offen: Stehende Rossby-Wellen und Extremwetter (2014) - Klimawandel: Mit welchen Szenarien muss die Schweiz rechnen (2014) - Wetterextreme nehmen wegen Klimawandel zu (2015) - Schweiz im Wetter-Check (2015) - Häufiger Hitzewellen und Rekord-Regenfälle durch den Klimawandel (2015) - Extremwetter durch Klimawandel (2015) - Wetterextreme: Bereits 606'000 Tote durch klimabedingte Wetterextreme gem. Bericht des UN-Büros zur Katastrophenvorsorge (2015) - Forschung: Mehr Extremwetter durch weniger Stürme? (2015). Rückkehr der Sintflut - Wenn das Ewige Eis schmilzt (2016). Siehe auch: Extremwetterkongress (direkt zur Seite).

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Einige Meldungen über Extrem-Wetter-Ereignisse, welche nicht explizit in eine der unten folgenden Kategorien passen (2012 - 2016):

Schweiz: Schweiz - Blitzschnee vor dem Blitzsommer (April 2012). Schweiz - Braune Fluten und mystische Wolkengebilde (August 2012). Schweiz - So oft schlugen die Blitze noch nie ein (August 2012). Schweiz - Wintereinbruch, danach Tropennacht mitte Oktober (2012). Schweiz - 29 Grad: Rekordtemperaturen (Oktober 2012). Schweiz - Zu warm, zu grau, zu nass plus selten früher Wintereinbruch mit Schneerekorden (Oktober 2012). Schweiz - Fast 20 Grad (November 2012). Schweiz - Mit den warmen Temperaturen ist nun Schluss (November 2012). Schweiz - Wärmste Weihnachten des Jahrtausends (Dezember 2012). Extremwetter -Ja ist denn schon Klimawandel? (Januar 2013). Schweiz - 22,6 Grad im Tessin (Januar 2013). Schweiz - Milder Winter: Gärtner bangen vor Frostschäden (Januar 2013). Pakistan - Drei Meter Schnee in drei Tagen (Februar 2013). USA - "Nemo": Der Schnee, der aus der Wärme kam (Februar 2013). Schweiz - Tessin erlebt heftigsten Schneefall seit 1975 (März 2013). Schweiz - Hagelsturm zog über die Schweiz Riesige Körner durchlöchern Spielhaus (Mai 2013). Zwei "ungewöhnliche" Hagelstürme in Nord- und Süddeutschland mit Hagelkörnern in der Grösse von Golfbällen haben massive Schäden angerichtet (Juli 2013). Spanien, Inseln im Atlantik und der Ägäis, Arabischer Raum: Heftige Winterstürme, Schwere Unwetter, Dauerregen, Überschwemmungen, Erdrutsche, Schnee und Frost (Dezember 2013).  Wetterextreme auch in Nordamerika (Dezember 2013). Jerusalem, Naher Osten - Kältewelle und historischer Schneesturm (Dezember 2013). Schweiz: Hagel, Starkregen, Überflutungen und Erdrutsche richten Schäden von über zehn Millionen Franken an (Juni 2014). Schweiz: Heftige und langanhaltende Niederschläge, Überschwemmungen und Erdrutsche (Juli 2014). Schweiz: Gerölllawine nach Starkregen verwüstet Alp (Juli 2014). Schweiz: Heftiger Hagel und Rekordregen führt zu Überflutungen und Murgang (April 2015). Schweiz: Dauerregen blockiert Bahnstrecke durch Erdrutsch (Mai 2015). Schweiz: Extrem-Wetter 2015 belasten Quartalsergebnis - es wird teuer für Zurich (Januar 2016).

Welt: Auf die französische und spanische Atlantikküste treffen immer grössere Wellen (Januar 2014). Philippinen: Überschwemmungen und Erdrutsche infolge heftiger Regenfälle (Januar 2014). Grossbritannien: Serie von Stürmen, Überschwemmungen, schweren Niederschlägen und Sturmfluten (Januar 2014). Italien: Stürme, heftiger Regen, Überschwemmungen und aussergewöhnlich heftige Schneefälle - Schneechaos und Riesenwellen legen Europa lahm - Rekordschneefall bringt Japan durcheinander (Februar 2014). USA: Unwetter mit vereinzelten Tornados, riesigen Hagelbällen und heftigen Niederschlägen zog über die Bundesstaaten Nebraska, Missouri und Iowa hinweg (Juni 2014).  Australien: Gewitter-Superzelle mit faustgrossen Hagelkörnern verwüstet Brisbane (Oktober 2014). USA: Rekord-Schnee lässt Dächer einstürzen (November 2014). Sri Lanka und Malaysia: Überschwemmungen, Erdrutsche, Fels- und Hangabbrüche (Dezember 2014). So viele Katastrophen wie 2014 gab es noch nie - keine Versicherungen (2015). USA: Schneesturm Juno legt den Nordosten der USA lahm (Januar 2015). US-Ostküste: Nach Schneesturm wieder im Schnee versunken (Februar 2015). Asien: Starkregen, Sturzfluten, Überschwemmungen, Erdrutsche und giftige Schlammlawinen - Monsun treibt Millionen Menschen in die Flucht (August 2015). Sydney, Australien: Tennisball grosse Hagelkörner fielen während Sturm zu Boden (Dezember 2015). Spitzbergen, Norwegen: Mega-Lawine reisst Häuser 80 Meter mit (Dezember 2015). Globus: So viele Extremwetter-Ereignisse registriert wie nie zuvor zu Weihnachten (Dezember 2015). Zuger Hebamme erlebte Snowzilla in den USA (Januar 2016). Tote und Verletzte nach Rekordschneefällen in Japan - In subtropischen Gebieten Asiens fiel seit Jahrzehnten wieder Schnee (Januar 2016).

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Siehe auch:

Wilder Planet - Extremwetter über Europa:

Liste von Wetterereignissen in Europa

Signs of Change (englisch - Playlist-News über Extrem-Wetter-Ereignisse):

Youtube-Kanal von Jason A (auch Englisch)

Zielsetzungen der Weltorganisation für Meteorologie


- Starke Wirbelstürme / Hurrikane (Hurrikansaison) / Orkane / Tornados / Taifune und Zyklone mit Schäden in Millionenhöhe - Verletzten und Toten, etc.

hurrikan

Sehr starke Wirbelstürme gibt es insbesondere in den USA und im asiatischen Raum? So wie ich das mittlerweile sehe, hat dies (nicht mehr Stürme - ausser 2015 oder gab es einfach mehr Meldungen?, aber oft sehr starke mit schlimmen Folgen) mit den Ursachen und den Verursachern der Klima-Erwärmung zu tun - siehe weiter unten auch was mein Pendel antwortete. Mit der Sonnenaktivität können solche Stürme nichts zu tun haben, da es auch schlimme Stürme und Überschwemmungen gab z.B. 1953, 1999 und 2007, als die Sonnenaktivität (Sonnenflecken) praktisch Null war, sondern z.B. mit der Verstärkung des Wasserkreislaufs durch die Erwärmung. Hurrikans in den USA können auch an ganz entlegenen Orten entstehen (z.B. vor der Küste West-Afrikas - nicht aber am Äquator). 

Bestimmt kann sich noch jeder an den Orkan Lothar in der Schweiz erinnern, welcher 1999 in der Schweiz sehr viel Schaden angerichtet hat, an Hurrikan Wilma (2005) oder Zyklon Nargis (2008)? Im April 2011 kam es im Süden der USA zu 360 Tornados. Ende April 2011 zu einem der schlimmsten Tornados in den USA. Oktober 2011 in Mittelamerika - viele Menschen starben durch Wirbelstürme. Dezember 2011: Schwerer Tropischer Sturm Washi.

Nachfolgend einige Meldungen über starke Stürme, die ich aus RSS-Feeds und dem Internet gesammelt habe von 2012-2016:

2012: Im Januar 2012: Horror-Stürme in Schottland und Deutschland - Orkan «Andrea» trifft auch die Schweiz - Zuerst Sturmtief Ulli dann Orkan Andrea in Europa. Texas (USA): Tornado-Serie im März/April 2012. Im April 2012 kam es auch in der Schweiz zu einigen Schäden durch Orkanböen. Ebenfalls in der Schweiz, im Juli 2012, kam es zu Schäden in Millionenhöhe durch einen Hagelsturm. Juli 2012: Tornado und schwere Unwetter im Norden Polens. Juli 2012: Schwere Unwetter in den USA Millionen Menschen ohne Strom. Im Juli 2012 kam es in Hongkong zu einem massiven Taifun-Ereignis, welches viele Verletzte zur Folge hatte. August 2012: Mit Haikui bereits der dritte Taifun in China innerhalb einer Woche. Anfang August zog ein für die Jahreszeit ungewöhnlicher, grosser und starker Hurrikan-ähnlicher Sturm über die Arktis. Oktober 2012: USA fürchten «Monstersturm» -·Hurrikan Sandy trifft die Ostküste der USA mit voller Wucht und richtet riesige Schäden an - "Sandy": "Maybe be the worst ever" - Big Oil nimmt Amerika in Geiselhaft. Ein Bericht von Stefan Rahmstorf zum Hurrikan Sandy - interessant wird es ab: "Es ist äußerst ungewöhnlich..". Reden über Sandy. Uno warnt nach Schäden durch Sandy vor Hungersnot in Haiti. Wegen Sandy und Klimawandel: Bloomberg wählt Obama. November 2012: Mini-Tornado fegt über die Algarve (Portugal). November 2012: Zyklon über Indien hinweg und bringt schlimme Regenfälle. Dezember 2012: Taifun fordert zahlreiche Opfer auf den Philippinen. Dezember 2012: Zyklon über Samoa: Tote im Südsee-Paradies.

2013: Januar 2013 - Mehrere Tornados sind über den Südosten der USA gezogen und haben dabei schwere Zerstörungen verursacht. Mai 2013 - Kurz, aber teuer - Hagelsturm in der Schweiz verursacht Millionenschäden. Mai 2013 - Hunderte Häuser beschädigt Gewaltiger Tornado wütete in Italien. Mai 2013 - Heftiger Tornado wütet in Texas. Mai 2013 - Monster-Tornado in Oklahoma. Mai 2013 - Mini-Tornado in Cavenago Brianza östlich von Mailand. Juni 2013 - Hagelsturm richtet Millionenschaden in der Schweiz an. Juni 2013 Verletzte, ein Toter und massive Schäden nach Hitzegewitter und Stürmen in Deutschland, Tschechien und der Schweiz. September 2013 - Japan: Hunderttausende auf der Flucht wegen Taifun Man Yi. September 2013 - Zwei Tropenstürme haben in Mexiko schwere Verwüstungen angerichtet und mehr als 50 Menschen das Leben gekostet. September 2013 - China: Mindestens 20 Tote durch Taifun «Usagi». Oktober 2013 - Zyklon "Phailin": Wirbelsturm wütet an Indiens Ostküste - Mindestens 23 Menschen starben, zwölf Millionen Einwohner sind von den Unwettern betroffen. Oktober 2013 - Orkan Christian hat in West- und Nordeuropa schwere Schäden angerichtet. November 2013 - Monster-Taifun "Haiyan" zertrümmert Grossstadt auf den Philippinen - Hunderte Tote befürchtet - «Es ist wie in einem Zombie-Film» - 1,5 Millionen Kinder sind nach Taifun von Mangelernährung bedroht. November 2013 - Zahl der Toten nach Sturm in Somalia wahrscheinlich weit höher. November 2013 - Dutzende Tornados haben am Teile des Mittleren Westens der USA verwüstet. Dezember 2013 - Orkan «Xaver» fegt über Nordeuropa und fordert drei Menschenleben. Dezember 2013 - Mehrere Tausend Haushalte im Westen Englands, in Nordirland und in der Republik Irland ohne Strom nach orkanartigen Stürmen - Dezember 2013 - Westeuropa: Vermutlich vier Tote und viele Verletzte wegen Orkantief Dirk.

2014: Januar 2014 - Massive Unwetter in Spanien und Portugal. Januar 2014 - Wirbelsturm Dylan trifft Nordosten Australiens. Februar 2014 - Atlantik: Sturmtief trifft Küstenorte in Frankreich und Spanien. Februar 2014 - Sturm Petra sorgt an der englischen Südküste für Chaos. Februar 2014 - USA: Wintersturm trifft Südstaaten hart. Februar 2014 - Schweiz: Orkanböen bis 147 kmh - Die Spur des Sturms. März 2014 - Neuseeland erwartet tropischen Zyklon Lusi. März 2014 - Zyklon Hellen trifft Madagaskar. April 2014 - Zyklon Ita erreicht australische Küste mit Kategorie 4. April 2014 - Tornados in den USA: Mehrere Tote im US-Bundesstaat Arkansas. Juli 2014 - Hurrikan Arthur hat als erster Tropensturm des Jahres direkt die US-Ostküste getroffen. Juli 2014 - Mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern in der Stunde hat Taifun Neoguri in Japan grossen Schaden angerichtet. Juli 2014 - Philippinen: Taifun Rammasun hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Juli 2014 - Taifun Matmo zieht über Taiwan nach China. August 2014 - Doppelte Hurrikanwarnung für Hawaii. September 2014 - Hurrikan Odile zieht über Niederkalifornien. September 2014 - Taifun Kalmaegi in China: Der starke Wind brachte über 1'000 Häuser zum Einsturz. Oktober 2014 - Wirbelsturm Vongfong erreicht die japanische Hauptinsel Kyushu und die Hauptstadt Tokio. Oktober 2014: Im südosten Indiens ist der tropische Zyklon Hudhud auf Land getroffen. Oktober 2014 - Hurrikan Gonzalo streift Karibik, hält auf Bermuda zu. Dezember 2014 - Philippinen: Taifun Hagupit richtet grosse Schäden an. Dezember 2014 - Sturmtief Alexandra bringt Orkan über Norddeutschland.

2015: Januar 2015 - Sturmtiefserie vom 08. bis 11.01.2015 in weiten Teilen Mitteleuropas - Orkan-Billanz von Bild. Februar 2015 - Zwei Wirbelstürme treffen Australien fast gleichzeitig. März 2015 - Tansania: Über 3'500 Menschen aus 500 Haushalten sind obdachlos, nachdem ihre Häuser von einem Sturm oder Wasser hinweggefegt wurden. März 2015 - Tornado in Hessen deckt Dächer ab. März 2015 - Zyklon Pam verwüstet Vanuatu - Sturmböen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 330 Kilometern pro Stunde - Schrecken und Hoffnung. März/April 2015 - Orkan Niklas fegt über Deutschland hinweg - Schweiz: Tod und Zerstörung durch Orkantief Niklas. April 2015 - Tote bei Stürmen in Bangladesch. Mai 2015 - Sturm über Norddeutschland bringt Tornados - Häufen sich Tornados in Deutschland und sind sie eine Folge des Klimawandels? Mai 2015 - Taifun Noul über den Philippinen: 3500 Personen mussten ihr Zuhause verlassen. Mai 2015 - Schwerer Tropensturm zieht über die Marianen. Mai 2015 - Tornado tötet 13 Menschen in Mexiko - Noch nie so eine Zerstörung gesehen. Juni 2015 - Wegen eines Zyklons kentert ein Kreuzfahrtschiff mit 458 Menschen an Bord auf dem Jangtse-Fluss in China. Juni 2015 - Sturmfront mit Tornados im Gefolge fegt durch Michigan - Schwere Unwetter wüten im Nordosten der USA. Juli 2015 - Tornado wütet in Rheinhessen (DE). Juli 2015 - Taifun Linfa in China. Juli 2015 - Taifun Chan-Hom fegt über Japan und China hinweg. August 2015 - Taifun Soudelor verursacht Schäden in Milliardenhöhe. August 2015 - Taifun Goni trifft Philippinen und Südjapan. August 2015 - Tropensturm Erika verwüstet Karibikinsel Dominica und hinterlässt Schäden in der Dominikanischen Republik und Haiti. September 2015 - Taifun Dujuan fegt über Taiwan. Oktober 2015 - Taifun Mujigae fordert Todesopfer in China, Meteorologen vor Ort beschrieben ihn als den stärksten Sturm seit Jahrzehnten. Oktober 2015 - Taifun Koppu trifft die Philippinen schwer. Oktober 2015 - Vor der mexikanischen Pazifikküste zieht mit Patricia der bisher stärkste Wirbelsturm auf und habe deutlich weniger Schaden angerichtet als befürchtet. November 2015 - Erstmals Taifun an der Küste Jemens - Zyklon Chapala (3. Zyklon?) brachte Jemen an 2 Tagen Regen von 7 Jahren. November 2015 - Sachschäden nach heftigem Sturm über Norddeutschland. Dezember 2015 - Taifun Melor: Zahl der Taifun-Toten auf den Philippinen steigt. Dezember 2015 - Tornados in den USA: Mindestens 14 Menschen sterben.

2016: Januar 2016 - Ungewöhnlicher Hurrikan Alex traf Azoren; zehn Meter hohe Wellen rollten an die Küsten. Februar 2016 - In Teilen Westeuropas: Unwettern mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 km/h.

Woher haben Wirbelstürme ihre Energie? - Berichte über Wirbelstürme in Europa - Schweizer Sturmarchiv - Tropische Wirbelsturm"saison" (Wikipedia)

Fragen ans Pendel: Gab es auch schon vor der Industrialisierung (keine Satellitendaten) solch schlimme Wirbelstürme in dieser Häufigkeit oder gibt es eine deutliche Zunahme (aus meiner Sicht in den letzten beiden Jahrzehnten durch den anthropogenen Klimawandel - hier sprechen sie von den letzten drei Jahrzehnten - hier - sogar mit Statistiken angeblich untermauert, dass es weder eine Zunahme noch eine gesteigerte Intensität gab in den letzten 40, bzw. 150 Jahren - nicht signifikant an die globale Temperaturentwicklung gekoppelt)? Falls ja, haben Haarp-Anlagen oder Chemtrails irgend etwas mit der Zunahme zu tun? Die Antworten vom Pendel: Die Wirbelstürme haben sich in den letzten 150 Jahren zwar nicht gehäuft, aber sie seien intensiver geworden. Der Grund für die Zunahme der Stärke von Wirbelstürmen sei der anthropogene Klimawandel. Haarp-Anlagen haben angeblich nichts mit Wirbelstürmen am Hut, jedoch Chemtrails (als künstlicher Sonnenschutz gedacht) können Wirbelstürme angeblich ebenfalls verstärken - weil sie Luft über gewissen Gebieten stark abkühlen.


- vermehrte Überschwemmungen (Flutkatastrophen) durch sehr starke Regenfälle. etc.

überschwemmung

Immer mehr weltweite starke Überschwemmungs-Ereignisse, wie wir sie auch schon auch in der Schweiz oft gesehen haben, z.B. Hochwasserereignisse 1987, 1993, 1999, 2000, im Jahre 2004, im Jahre 2005, im Jahre 2007 und 2008. Die Überschwemmungen nach Wirbelstürmen wie z.B. nach dem Hurrikan Katrina (2005) hat wohl auch noch niemand vergessen. Weitere ältere Hochwasser-Meldungen. Überschwemmungen scheinen ein weltweites Phänomen zu sein - Wo in Zukunft weltweit Überschwemmungen drohen? - und nehmen offenbar an Häufigkeit und Intensität zu (Auszug aus Hochwasser-Handbuch 2013). Schon die frühesten Modellsimulationen kamen zu dem Ergebnis, dass bei einer Zunahme der Treibhausgaskonzentration die Intensität von Niederschlagsereignissen gesteigert und der prozentuale Anstieg von extremen Niederschlägen höher ausfallen wird als der Anstieg der durchschnittlichen Niederschläge. Die Temperatur steigt und somit ergibt sich eine Veränderung des Wasserkreislaufs (Starkniederschläge und Hochwasser, Klimawandel-Wiki). Klimawandel und Wüstenstaub verstärkt Monsunregen [1] [2] [3].

Januar 2010: Die schwersten Regenfälle in Peru seit 15 Jahren. Januar 2010: Tausende wegen Überschwemmungen in Albanien obdachlos. 2010 waren 20 Millionen Menschen in Pakistan von Überschwemmungen betroffen - Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2010 - Pakistan ein Jahr nach der Flut (2011).

Nachfolgend einige Meldungen zu Überschwemmungen (meist sehr starke), aus RSS-Feeds und dem Internet von 2011-2016:

2011: Januar 2011: Auf den Philippinen gab es mehrere Tote nach den stärksten Überschwemmungen seit zehn Jahren. Januar 2011: ca. 500 Tote bei Überschwemmungen in Brasilien. Januar 2011: Zehntausende fliehen in Brasilien vor Überschwemmungen. Ebenfalls im Januar 2011: Gewaltige Schäden durch Überschwemmungen in Australien. Februar 2011: Fast hundert Tote bei Überschwemmungen in Südostasien. März 2011: Überschwemmungen in Brasilien - Zehntausende auf der Flucht. April/Mai 2011: Überschwemmungen in den USA. Juni 2011: Wassermassen bringen Tod und Zerstörung in den Südwesten Chinas. Juni 2011: Überschwemmungen infolge tagelanger Regenfälle forderten Todesopfer in der Karibik. Juli 2011: Schwere Unwetter verwüsten Seoul. Ab Juli 2011 gab es starke Überschwemmungen in Thailand. August 2011: Schlimmste Überschwemmungen in Kambodscha seit zehn Jahren. September 2011: Erneute Überschwemmungen in Pakistan - war die Katastrophe vorhersebar? September 2011: Sturm "Lee" verursachte Überschwemmungen an US-Golfküste. Oktober 2011: Starkes Hochwasser im Osten der USA. Oktober 2011: Wassermassen töten viele Menschen in China. Oktober 2011: Heftige Überschwemmungen in Südwestmexiko, Guatemala, El Salvador und Nicaragua. Oktober 2011: Unwetter in Spanien: Zwei Tote bei Überschwemmung an der Costa Blanca. Oktober 2011: Im Norden Italiens sind nach Dauerregen mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. November 2011: Dauerregen in Norditalien: Schwere Unwetter halten an (Genuatief Rolf). November 2011: Tote bei schweren Unwettern in Süditalien. November 2011: Schwere Überschwemmungen in Südostasien. Dezember 2011: Über 1'000 Tote wegen Sturzfluten und Überschwemmungen auf den Philippinen.

2012: Januar 2012: Schweiz wird überschwemmt. Februar 2012: Schwere Überschwemmungen in Bulgarien. Februar 2012: Im Norden Chiles führen die Klimaschwankungen zu Überschwemmungen. März 2012: Die stärksten Regenfälle seit 125 Jahren fluten Australien - Tausende Menschen sind in Ostaustralien von den stärksten Regenfällen seit den 1920er Jahren betroffen. April/Mai 2012: Auf Dürre folgt Hochwasser in England. Juni 2012: Debby setzt Florida unter Wasser. Juni 2012: Monsun: Gewaltige Überschwemmungen in Indien. Juni 2012: Überschwemmungen und Schäden in der Schweiz nach Starkregen. Juni 2012: Niederschlagsmengen von bis zu 35 Litern pro Quadratmeter in der Schweiz. Juli 2012: Überschwemmungen und Verkehrschaos nach ungewöhnlich starkem Regen im Kanton Zürich. Juli 2012: Hochwasser-Alarm in Stadt Bern. Juli 2012: Überschwemmungen in Indien: Sehr starke Monsunregenfälle. Juli 2012: Viele Tote in Russland (Schwarzmeer-Region) nach Dauerregen - Unwetter auch in Deutschland, Polen, Tschechien und Slowakei - Verschwörungstheorien nach Flut in Russland. Juli 2012: Schweden: Viele Gärten in Lönneberga stehen unter Wasser. Juli 2012: Unwetter in China - die stärksten Regenfälle seit 60 Jahren. August 2012: Extreme Regenfälle in China bringen Überschwemmungsschutz vor Zerreissprobe. August 2012: Indien: Monsun sorgt für Überschwemmung. August 2012: Nach Überschwemmungen viele Tote und Hunderte Vermisste in Nordkorea. August 2012: Hochwasser legt Manila (Philippinen) lahm. August 2012: Schlimmstes Hochwasser seit 2004 in Burma - Zehntausende auf der Flucht. September 2012: Tote bei Überschwemmungen in Südspanien. September 2012: Pakistan und Vietnam - viele Tote durch Überschwemmungen. September 2012: Tote bei Überschwemmungen in Indien - über eine Million mussten ihre Wohnungen verlassen. Oktober 2012: Starke ungewöhnliche Regenfälle führten in den Kantonen Schwyz und Glarus zu gefluteten Kellern und Erdrutschen. November 2012: Hochwasser - Norditalien überschwemmt. November 2012: Heftige Regenfälle - Strassen wegen Überflutungen im Südwesten Englands gesperrt - vier Todesopfer. November 2012: Tausende fliehen vor Überschwemmungen im Norden Kameruns. Dezember 2012: Neun Tote bei Überschwemmungen in Sri Lanka. Dezember 2012: Weihnachtswetter in Deutschland: Rekordwärme und Überschwemmungen. Dezember 2012: Malaysia: ca. 20'000 Menschen wegen Überschwemmungen evakuiert.

2013: Januar 2013: Mindestens drei Menschen sterben bei Überschwemmungen in Queensland (Australien). Januar 2013: Flut in Jakarta (Indonesien): Etwa 100'000 Betroffene. Januar 2013: Sintflutartige Regenfälle in Mosambik - etwa 150'000 Menschen Obdachlos. Februar 2013: Heftige Regenfälle haben im Grossraum Athen Bäche über die Ufer treten lassen und Keller und Wohnungen überschwemmt - "So viel Wasser auf einmal hab ich noch nie gesehen", sagte der Bürgermeister der Athener Vorstadt Faliron. März 2013: Zwei Tote wegen Hochwasser in Spanien. März 2013: Wieder Tote bei Überschwemmungen in Mosambik. März 2013: Schwere Überschwemmungen in Mazedonien. März 2013: Neun Tote durch Hochwasser in Kolumbien. März 2013: Mehrere Tote bei Überschwemmungen auf Mauritius. April 2013: Bei Überschwemmungen sind nach den heftigsten Niederschläge seit über hundert Jahren in Argentinien mindestens 54 Menschen ums Leben gekommen - in Buenos Aires herrsche infolge des Klimawandels zunehmend Tropenklima. April 2013: Hochwasser in den USA: Tausende fliehen vor Jahrhundert-Flut am Mississippi. Mai 2013: Starkniederschläge in der Schweiz - Das gibt es alle 50 bis 100 Jahre einmal? - Hochwasser in der Schweiz: Flutschäden kosten über 40 Millionen Franken. Mai 2013: Saudi-Arabien befürchtet Zunahme schwerer Regenfälle. Mai 2013: heftige Regenfälle über Südchina - Fluten und Erdrutsche. Mai 2013: Tausende nach Überschwemmungen in Uganda obdachlos. Mai 2013: Wolkenbruchartiger Regen hat zu massiven Überschwemmungen in Teilen von Texas geführt. Juni 2013: Wegen schwerer Überschwemmungen ist der Wallfahrtsort Lourdes im Südwesten Frankreichs für Besucher geschlossen worden - Der durch die Stadt fliessende Fluss Gave de Pau trat wegen heftiger Regenfälle über die Ufer. Juni 2013: Behörden gehen nach verheerenden Überschwemmungen im Norden Indiens inzwischen von Tausenden Toten aus. Mai/Juni 2013: Hochwasser in Mitteleuropa. Juni 2013: Rekordhochwasser in Deutschland - Leben nach der Flut. Juni 2013: Deutscher Bundestag beschliesst Fluthilfen von acht Milliarden Euro. Juli 2013: Hochwasser-Schäden kosten "Versicherer Zürich" im zweiten Quartal 280 Millionen. Juli 2013: Heftige Gewitter haben im Tessin zu Überschwemmungen und Stromausfällen geführt. Juli 2013: Starke Regenfälle in China. Juli 2013: Flut in Indien. Juli 2013: Überschwemmungen in Thailand. August 2013: Hochwasser in China und Russland. August 2013: Überschwemmungen in Pakistan und Afghanistan. September 2013: Bei flutartigen Überschwemmungen im US-Staat Colorado sind drei Menschen ums Leben gekommen. Oktober 2013: Zyklon in Indien 250.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen - Zehntausende haben ihre Häuser verloren. Oktober 2013: Überschwemmungen in Vietnam nach Tropensturm Nari. November 2013: Bei verheerenden Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle im Zentrum von Vietnam sind mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. November 2013: Sardinien: Schwerstes Unwetter seit Menschengedenken. Dezember 2013: Hochwasser in Kuba - Zwei Tote nach heftigen Regenfällen in Havanna. Dezember 2013: Überschwemmungen auf Teneriffa. Dezember 2013: Überschwemmung im Gazastreifen zwingt zehntausende Menschen aus ihren Häusern. Dezember 2013: Orkan Xaver mit schweren Sturmfluten an den Küsten. 2013: Einige Flutbilder (auch Stürme dabei).

2014: Januar 2014: Unwetter in Südfrankreich: Zwei Menschen in Fluten ertrunken. Januar 2014: Sturmflut an englischer Westküste. Januar 2014: Tote nach Überschwemmungen auf den Philippinen. Januar 2014: Schwere Unwetter und Erdbeben in Norditalien. Februar 2014: Regenrekord in England. Februar 2014: Sturmflut an der Atlantikküste - Land unter in Frankreich. Februar 2014: Sturm und Regen in England hören einfach nicht aufAuch in Frankreich stehen Häuser und Geschäfte unter Wasser. Februar 2014: Mindestens 50 Tote bei Überschwemmungen in Burundi. Februar 2014: Sturm und Überschwemmungen in Irland und Südengland halten an - Überschwemmungen in England 2013–2014. März/April 2014: Tropensturm Ita überflutet Salomonen und zieht nach Australien. Mai 2014: Schwere Überschwemmungen bringen Tod und Schäden nach Florida. Mai 2014: Schwere Überschwemmungen in Kolumbien. Mai 2014: Schwere Flut in Serbien und Bosnien-Herzegowina - Helfer retten 4'000 Menschen aus überfluteter Stadt in Serbien - Jahrtausend-Hochwasser auf dem Balkan: Fluten legen Landminen frei. Juni 2014: Tropensturm Boris überschwemmt Mittelamerika. Juni 2014: Mehr als 70 Tote bei Überschwemmungen in Afghanistan. Juni 2014: Sintflutartiger Regen in Südamerika - Iguazú-Wasserfälle mit höchstem Wasserstand, der jemals verzeichnet wurde. Juni 2014: Mindestens zehn Menschen sterben bei Hochwasser in Bulgarien. Juni/Juli 2014: Südamerika: Mehr als 25'000 Menschen obdachlos durch Überschwemmungen - Verheerende Überschwemmungen in Paraguay. Juli 2014: Eine Region versinkt in den Fluten nach schwerem Unwetter im Münsterland (DE). Juli 2014: Hochwasser Schweiz: Niederschlagsrekord für Monat Juli. August 2014: Mindestens elf Tote bei Erdrutschen und Überschwemmungen in Nepal. August 2014: Nach Überschwemmungen: Aufräumen in Dänemark und Schweden. September 2014: Mehr als 200 Tote nach Unwettern in Pakistan und Indien. September 2014: Dauerregen -Drei Tote bei Hochwasser in Bulgarien. September 2014: Süditalien - Ein Toter und mehrere Vermisste nach Unwetter. September 2014: Taifun Kalmaegi verursacht auf den Philippinen schwere Überschwemmungen. Oktober 2014: Hochwasser verwüstet Fussballstadion in Montpellier. Oktober 2014: Katastrophale Schäden durch Überschwemmung in Genua und anderen Regionen Norditaliens. Oktober 2014: Tote nach schweren Unwettern in der Toskana (Mittelitalien). November 2014: Fünf Tote bei Unwettern in Norditalien. November 2014: Schweiz - Drohne filmt überschwemmtes Locarno. November 2014: 32 Tote bei Überschwemmungen in Marokko. November/Dezember 2014: Marokko - Erneut Tote bei Überschwemmungen. Dezember 2014: Zehntausende flüchten in Malaysia und Sri Lanka vor Überschwemmungen.

2015: Januar 2015: Deutschland - Überschwemmung durch Schneeschmelze und Starkregen (Neckar-Hochwasser). Januar 2015: Hochwasser in Ostschweiz. Januar 2015: Überschwemmungen im Südosten von Afrika und in Madagaskar - mehr als 150 Tote bei den Überschwemmungen in Mosambik - In Malawi, einem der ärmsten Länder der Welt, hatte dies ebenfalls verheerende Folgen. Februar 2015: Hochwasser in Albanien und Mazedonien schadet Landwirtschaft. März 2015: Spanien - Zwei Tote bei Überschwemmungen in Ostspanien. März 2015: Chile ruft für nördliche Region Atacama den Notstand aus. April 2015: Australien - 215'000 Haushalte ohne Strom nach Unwetter in Sydney. Mai 2015: Heftige Regenfälle und Überschwemmungen in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Mai 2015: Weiter heftige Regenfälle im Nordosten Australiens. Mai 2015: Hunderte von Schadensmeldungen nach Dauerregen in der Schweiz - grosse Teile der Schweiz betroffen. Mai 2015: Unwetter in USA: Obama bezeichnet Fluten in Texas als schweres Desaster - Mindestens 31 Tote durch Überschwemmungen. Juni 2015: Millionenschäden durch Hochwasser in Ghana infolge heftiger Regenfälle. Juni 2015: Unwetter hat schweizweit grosse Zerstörungen hinterlassen. Juni 2015: Georgien - Überschwemmungen nach schweren Regenfällen in Tiflis. Juni 2015: Land unter in der Ostschweiz - auch andere Regionen betroffen. Juni 2015: Russland - Ausnahmezustand in Sotschi nach heftigem Unwetter. Juli 2015: Schwere Überschwemmungen in Myanmar. Juli/August 2015: Starke Überschwemmungen in PakistanMehr als 160 Menschen haben ihr Leben verloren. August 2015: Monsun-Fluten überschwemmen Ostasien - Überschwemmungen erhöhen Risiko für Denguefieber. August 2015: Drei Verletzte bei heftigen Unwettern in Florenz. August 2015: Starke Überschwemmungen in China durch Taifun Soudelor. August 2015: Überschwemmung - Myanmar versinkt im Wasser. August 2015: Hochwasser in Deutschland im Landkreis Osnabrück. August 2015: Mindestens 13 Tote bei Überschwemmungen in Indien. August 2015: Drei Menschen sterben bei Unwettern in Südfrankreich. August 2015: Überschwemmung in der Türkei fordert acht Menschenleben. August 2015: Sturzregen in Australien Überschwemmungen und Tote. September 2015: Taifun Etau bringt Starkregen und Überschwemmungen nach Japan - Deiche brachen. September 2015: Andalusien - Schwere Unwetter in Almería (Spanien). September 2015: Süditalien von heftigen Regenfällen überrascht. September 2015: Unwetter in Deutschland und schlimmer im Südosten Österreichs. September 2015: USA - Schwere Überschwemmungen in Utah. September 2015: Überschwemmungen in Griechenland. September 2015: Rekord-Regen in der West-Türkei, Überschwemmungen und Tornados. September 2015: Thailand - Hochwasser richtet Schäden auf Phuket an. Oktober 2015: Mittelmeer: Schwere Unwetter auf Korsika - Es kam zu grossen Regenmengen. Oktober 2015: In Südfrankreich haben Unwetter mindestens 17 Menschenleben gefordert. Oktober 2015: North und South Carolina (USA) - Der schlimmste Regen seit 1'000 Jahren. Oktober 2015: Überschwemmungen in Mazedonien und Albanien. Oktober 2015: Heftige Niederschläge, Überschwemmungen und Erdrutsche - Horror-Unwetter in Italien fordert Tote. Oktober 2015: Sintflutartiger Regen löst Überschwemmungen und Schlammlawinen in Kalifornien aus. Oktober 2015: Überschwemmungen in Süditalien - 1'000 Personen in Notunterkünfte. Oktober 2015: Tropischer Sturm sorgte für schwere Überschwemmungen auf den Phillippinen. Oktober 2015: Heftige Unwetter im Irak lösen Chaos aus. November 2015: Heftige Überschwemmungen in Kalabrien und Sizilien (Süditalien). November 2015: Katars Hauptstadt Doha wegen Dauerregen überflutet. November 2015: Regen und Überschwemmungen mind. 13 Tote nach Unwetter in den USA. Dezember 2015: Mindestens 269 Tote bei Überschwemmungen im Süden Indiens. Dezember 2015: Massive Überschwemmungen an der Westküste Norwegens - mit Rekordregenfällen - Video. Dezember 2015: Schwere Überschwemmungen - Regenfälle im Nordwesten Englands halten an. Dezember 2015: Überschwemmungen wie in Floda (Schweden) passen ins Bild der Klimaveränderungen. Dezember 2015: Anhaltende Regenfälle haben Hochwasser in Südamerikas verursacht - Menschen verbrauchen das Soja jedoch nicht oder praktisch kaum direkt (ausser im Tank), wie man es im Artikel falsch verstehen könnte. Dezember 2015: Dauerregen verursachen in Grossbritannien weitere schwere Überschwemmungen - Behörden in England warnen weiter vor Lebensgefahr. Dezember 2015: Bei Unwettern in den USA in den vergangenen sieben Tagen fast 50 Menschen gestorben - Missouri habe noch nie solch einen hohen Wasserstand erlebt.

2016: Januar 2016: Wasser nach Jahren der Dürre - Kalifornien versinkt im Regen. Januar 2016: Lateinamerika und Karibik - Schwere Überschwemmungen auf Kuba. Januar 2016: Sturzregen setzt australische Kleinstadt unter Wasser.

Hochwasser-Portal (Deutschland) - Starkregen und Hochwasser (Schweizer Sturmarchiv) - Starkregen und Hochwasser in Europa - Aktuelle News zu Überschwemmungen [1] [2] - Hochwasser-Video-Beiträge (Spiegel.de) - Weitere Hochwasser-Beiträge mit Videos (euronews.de)

- Kältewellen - Kälteanomalie

article_2534548_1A72469B000005

wetter_genfer_see_02Es scheint so, dass auch längere stärkere Kälteperioden im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen - weil von einander unabhängige Meteorologen dieselbe Theorie haben. Die Pendel-Befragung bestätigte dies. Der Meereismangel sorge demnach dafür, dass mehr Feuchtigkeit aus dem Nordpolarmeer verdunstet, die sich wiederum im Winter als Schnee auf dem umliegenden Festland niederschlägt. Dieser isoliert den Boden von der Atmosphäre und verhindert so die Wärmeabstrahlung, weshalb die Kontinente schneller auskühlen. Dadurch verschärft sich an Land das Temperaturgefälle zwischen Nord und Süd, während es über dem Meer noch geringer ausfällt.

Durch die globale Erwärmung insbesondere in der Arktis und dem dortigen Meereseisschwund verringern sich die Temperaturunterschiede (zwischen Tropen und Arktis) und es entsteht ein verlangsamtes, gestörtes Jetstream-Muster, in dem sich blockierende Wetterlagen über den mittleren Breiten ausbilden und halten können, was zu Kältewellen führt. Extremwinter 2012 in Russland: Rekordkälte fordert mehr als 120 Todesopfer.
 

Hier einige Beispiele (2013): Rekord-Minusgrade: China bibbert im kältesten Winter seit Jahrzehnten - Chinas staatliche meteorologische Organisation teilte mit, für die Kältewelle seien teilweise polare Kaltfronten verantwortlich, die vom Schmelzen des Eises durch den Klimawandel ausgelöst worden seien. Auch in der Mongolei war es extrem kalt und ungewöhnlich kalt auch in Neu-Dehli (Indien), wo die normalen durchschnittlichen minimum Temperaturen bei ca. 7° C. liegen.

Klimawandel bringt Kälte: Keine Entwarnung - Trotz der für die Jahreszeit ungewöhnlichen Kälte gibt es wohl keine Anzeichen dafür, dass der Klimawandel ausbleibt. Im Gegenteil: Genau der könnte künftig für kalte Winter sorgen. Atmosphärenforscher der Potsdamer Forschungsstelle des Alfred Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) konnten nun zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, mit der sich in den Wintermonaten solche stabilen Hochdruckgebiete über Nordeuropa ausbreiten, steigt, wenn im vorhergehenden Sommer die arktische Eisdecke stark geschrumpft war.

Weiter Beispiele 2013 - 2015: Dezember 2013 - Januar 2014: Memphis: Eis-Chaos im Westen der USA - Wintersturm in den USA, Hunderttausende ohne StromUSA rüsten sich für eisige Kälte - Kälterekorde in den USA:Eisfront erreicht Florida. Dezember 2014: Indien 52 Todesopfer wegen Kältewelle. Februar 2015: Rekordkälte in New York Niagarafälle zugefroren. April 2015: Klimawandel: Warum es im Winter in den schweizer Bergen trotzdem kälter wurde. Juli 2015: Ohne Heizung: Australier kämpfen gegen Kälte und Schnee.


- Hitzewellen

40_Grad-und-mehr_Thermometer

Auch wenn es einige Klimawandel-Leugner ständig abstreiten und in Artikeln, welche den Klimawandel betreffen, in den Kommentaren mit vollem Eifer das Gegenteil behaupten - belegen die Fakten, dass es ständig wärmer wird und auch Hitzewellen zunehmen. Regnet es im Frühjahr wenig, ist eine Hitzewelle im Sommer wahrscheinlicher: Das haben zwei ETH-Forscherinnen herausgefunden (2012). Die Zukunft wir heiss sein (2012). Hitzewellen auch unter Wasser (2012). Nach einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung sind Hitzerekorde bereits fünfmal häufiger, als man ohne Klimaerwärmung erwarten würde - Klimaerwärmung lässt die Zahl der monatlichen Hitzerekorde weltweit steigen (2013). Zur Definition einer Hitzewelle und Einflüsse des Klimawandels (Wikipedia). Berühmte Jahrhundertsommer (Wikipedia). Europa drohen mehr Hitzewellen (2014). Es fehlt nicht viel, und es wird extrem heisser - Die Hitzewellen werden heisser - Die enorme Hitze hat auch Auswirkungen auf Gleise, Weichen und Fahrleitungen (2015).

Nachfolgend einige Meldungen zu Hitzewellen (meist sehr starke), aus RSS-Feeds und dem Internet von 2012-2016:

2012: Januar 2012: Während dem die Alpenregion im Schnee versinkt, leidet die andere Seite der Erde unter einer Hitzewelle. Im Süden Australiens ist das Thermometer über die 40 Gradgrenze geklettert. Betroffen von den Rekordtemperaturen sind nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. März 2012: Der März war in der Schweiz so warm wie seit 9 Jahren nicht mehr - auch in Deutschland war es viel zu warm. April 2012: "Ein Föhn dieser Ausprägung ist eine Rarität, das habe ich noch nie gesehen!", sagt Meteorologe Klaus Marquardt (Schweiz). Juli 2012: Hitzewelle fordert zahlreiche Todesopfer in den USA. Juli 2012: 41,7 Grad im Death Valley: Meteorologen messen nächtlichen Hitze-Weltrekord. August 2012: Eine Hitzewelle plagt Südeuropa. August 2012: Hochsommer kommt immer später in die Schweiz - Folgen der Klimaerwärmung stünden im Vordergrund (Dauergrillieren an der furztrockenen Luft?). August 2012: Hitzewelle hat in der Schweiz für neue Jahresrekorde gesorgt. Laut SF Meteo wurden am Nachmittag in Sitten 36,9 Grad gemessen, dies ist laut SF Meteo der höchste in der Schweiz gemessene Wert seit dem Hitzesommer 2003 - auch in Deutschland beinahe 40°C

2013: Januar 2013: Hitzewelle in Australien – erste Opfer befürchtet - Tausende Menschen waren in Australien von verheerenden Buschbränden eingekesselt - Waldbrände wüten im sonst milden Tasmanien. Mai 2013: Indien Hitzewelle führt zu Stromausfällen und Ausschreitungen - 52 Grad in Indien und Pakistan. Juli 2013: Eine seit Tagen anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen weit über 30 Grad hat in Japan mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. Juli 2013: Grösste Hitzewelle seit Jahren in New York. Juli 2013: gewaltige Hitzewelle sorgt in zahlreichen Städten im Westen der USA für Temperaturrekorde. Juli 2013: Schweiz: Gluthitze fast wie im Rekordsommer 2003. Juli 2013: Hitzewelle - In der Schweiz wird die zweithöchste Temperatur in Europa gemessen. August 2013: Mindestens vier Tote durch Hitzewelle in Japan. August 2013: Hitzewelle in Portugal - eine Tote bei schweren Waldbränden.

2014: Januar 2014: Hitzewellen sind die heimlichen Mörder in Australien - Die Höchsttemperatur der Hitzewelle wurde am 02. Januar 2014 mit 49,3 °C in Moomba im Nordosten des Bundesstaats South Australia gemessen. Juni 2014: Süddeutschland: Rekord-Hitzewelle zu Pfingsten Anfang Juni bis zu 37 Grad - auch in der Schweiz 30°+. Juni 2014: Indien kämpft wegen Hitzewelle gegen Blackout. Juni 2014: Russland: Hitzewelle bricht 117jährigen Rekord in Moskau. Dezember 2014: "Hitzewelle" in der Schweiz.

2015: Mai 2015: Hitzewelle mit bis zu 50°C im Schatten hat in Indien mindestens 2'000 Todesopfer gefordert - Fragen und Antworten zur brutalen Hitzewelle. Juni 2015: Hitzewelle im Süden Pakistans hat seit Freitag mehr als 800 Menschen das Leben gekostet. Ende Juni bis Mitte September 2015: Es ereigneten sich ungewöhnliche Hitzewellen in Europa und auch in den USA [1] [2] [3]. August 2015: Weitere Hitzewellen z.B. noch in Polen, in der Türkei, im Irak, im Iran, in Japan und in Israel.

2016:

Bei den Kälte- und Hitzewellen ist noch die Frage offen, inwiefern Hoch- und Tiefdruckgebiete, Föhnstürme, Hagelstürme, Blitze, etc. durch das pausenlose Versprühen von Chemikalien in der Atmosphäre (Tropo- und Stratosphäre) durch Chemtrails beeinflusst werden. Eine andere Frage wäre, warum gibt es trotz diesen weltweiten massiven Chemtrails noch immer Hitzewellen und Hitzerekorde (mit gleichzeitig abnehmender Sonnenaktivität) - wirken diese in dem Fall nicht oder zu wenig, oder wäre es ohne diese noch schlimmer? (noch nicht gependelt). Noch eine weitere Frage wäre, wenn es das Nibiru-System (brauner Riese mit sieben Planeten) wirklich gibt, dieses wohl zweimal "in der Nähe" der Erde vorbei fliegt (einmal müsste schon geschehen sein?), wie die Auswirkungen auf das Klima der Erde sind (im Internet auf speziellen Seiten wurde auch behauptet die äusseren Planeten hätten sich erwärmt, einer sei gekippt, etc. auch auf Youtube gibt es Videos, welche einen Zusammenhang zwischen Extrem-Wetter und den Objekten herstellen), nebst dem, dass es angeblich einen magnetischen Polsprung auslösen könnte. Das Pendel meinte dazu folgendes: Das "Ding" sei wirklich schon einmal durch unser Sonnensystem geflogen (senkrechte Umlaufbahn um die Sonne), habe aber keinen Einfluss auf das Klima und somit die globale Erwärmung gehabt - es werde nochmals in der "Nähe" der Erde vorbei fliegen, aber auch dann unser Klima nicht beeinflussen auch weil es den magnetischen Polsprung nicht auslösen werde, den es aber angeblich trotzdem zukünftig (noch in diesem Jahrzehnt) geben werde?


- vermehrte Dürren und dadurch weitere Folgen wie z.B. Hungersnöte und Waldbrände

csm_duerre-feld-istock-sasha-radosavljevich_1ca8c9b748

_

Dürre auf Acker

_

California-drought-enters-its-fourth-year

_

Dürren (Klima-bildungsserver.de)

Veganismus (transzendent.ch)

Energiepolitik (transzendent.ch)

Dürre ist ein extremer, über einen längeren Zeitraum vorherrschender Zustand, in dem weniger Wasser oder Niederschlag verfügbar ist als erforderlich. Laut IPCC-Bericht hat sich die von starker Trockenheit betroffene Landfläche seit den 1970er Jahren verdoppelt, obwohl wir seither nur eine globale Erwärmung von damals (2007) 0,6 Grad hatten. Der Mittelmeerraum und andere subtropische Regionen trocknen immer stärker aus. Das führt auch zu den extremen Waldbränden, die dort immer häufiger auftreten (2009). Dürre-Trends über Jahrzehnte unter der Lupe: Welweites Auftreten von Dürren werden laut einer Studie überschätzt - nicht die globale Erwärmung, bzw. höhere Temperaturen lösen die Dürren aus, sondern umgekehrt - ist es wohl eher so, dass Dürren auch höhere Temperaturen bewirken, aber u.a. die Temperaturzunahme und Verdunstung diese Dürren auslösen (2012). Eine weitere Ursache für Dürren (durch wenig Niederschlag) können blockierte, stabile Hochdruckgebiete infolge Erwärmung und Meereisschwund an den Polen, bzw. einem dadurch veränderten Jetstream sein (2013). Das Tote Meer trocknet aus (2013). Sudan im Kampf gegen die Wüste (2013). Wasserreserven im Nahen Osten schwinden rasant (2013). Flucht vor der tödlichen Dürre (2014). Mit steigenden Temperaturen nimmt die Verdunstung zu, damit trocknen die Böden stärker aus (2015). Wasser wird knapp - weltweit (2015). Drei Mal mehr Dürren am Amazonas (2015). Medien schieben Klimawandel nach hinten - Dürre mitverantwortlich für Kriege?Syrien: Brandbeschleuniger war eine durch den Klimawandel verursachte Dürre? (Dezember 2015)

Modellsimulationen kamen zu dem Ergebnis, dass bei einer Zunahme der Treibhausgaskonzentration die Intensität von Niederschlagsereignissen gesteigert und der prozentuale Anstieg von extremen Niederschlägen höher ausfallen wird als der Anstieg der durchschnittlichen Niederschläge. Die Temperatur steigt und somit ergibt sich eine Veränderung des Wasserkreislaufs (Starkniederschläge und Hochwasser, Klimawandel-Wiki) - also weniger normale Niederschläge, dafür intensivere. Viehwirtschaft, Kohleminen, unkonventionelle Förderung von Öl und Gas sowie die Kühlung von fossilen Kraftwerken trägt mit dem hohen Wasserverbrauch sicherlich nicht zur Verbesserung der Situation bei. Dürreperioden können ein Desertifikationsprozess auslösen oder diesen verstärken. siehe noch: Gibt es zwischen der Zunahme von Dürren und der globalen Erwärmung einen Zusammenhang?

Nachfolgend einige Meldungen zu Dürren (meist sehr starke), aus RSS-Feeds und dem Internet von 2009-2016:

2009-2011: China: Bewässerungsanlagen lindern schwere Dürre in Henan (März 2009). Thailand: Dürre lässt Reisernte in Thailand einbrechen (Juni 2010). Brasilien: Dürre im hat den Pegelstand des Rio Negro auf den niedrigsten jemals gemessenen Wert sinken lassen (Oktober 2010). Schweiz: Trockenheit führte zu Wassermangel in der Landwirtschaft und sehr hoher Waldbrandgefahr (Januar-Mai 2011). Horn von Afrika: Zwei Millionen Kinder leiden unter Dürre - Hungerkrise am Horn von Afrika (Juni/Juli 2011). Schweiz: Seit fast 150 Jahren ist in der Schweiz im November nicht mehr so wenig Regen gefallen wie in diesem Jahr (November 2011). Texas: Rekord-Dürre hält weiter an (November 2011).

2012: Australien: Outback im Wandel - Nach Jahren der Dürre schöpfen Australiens Farmer Hoffnung (März 2012). Kuba: Tanklastwagen im Dauereinsatz, um Wasser zu liefern (April 2012). Korea: Auf der koreanischen Halbinsel ist die schwerste Dürre seit über hundert Jahren ausgebrochen (Juni 2012). Westafrika/Sahel-Zone: schwere Dürre - es fehle an Wasser und Lebensmitteln - insgesamt litten mehr als 18 Millionen Menschen Hunger (Juni 2012). USA: Folgen der schlimmsten Dürreperiode in den USA seit 70 Jahren sind mittlerweile auf der ganzen Welt zu spüren (Juli 2012) - Mark Svoboda, Experte für Trockenheitsfolgen an der Universität von Nebraska, führt die Dürre auf einen Winter mit extrem wenig Schneefall und einen überdurchschnittlich warmen Frühling zurück. Die Frage ist dann eigentlich weiter, was hat den extrem wenigen Schneefall und den überdurchschnittlichen warmen Frühling in den USA verursacht - etwa nicht die globale Erwärmung? Balkan: Schwerste Dürre seit fast 40 Jahren in verschiedenen Gebieten (August 2012). USA: Kansas' grüne Oase ist ausgetrocknet (September 2012).

2013: Brasilien: Nordosten von wird von einer der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten heimgesucht (Januar 2013). USA: Dürre hält an (Februar 2013). Afrika: Bei der schweren Hungerkatastrophe in Somalia infolge der Dürre zwischen Oktober 2010 und April 2012 sind mehr als eine Viertelmillion Menschen gestorben (Mai 2013). Österreich: Hitze und Dürre führten zu erheblichen Schäden in der Landwirtschaft (August 2013). Afrika: Namibia kämpft gegen die schlimmste Dürre seit 30 Jahren - auch Angola ist betroffen (Oktober 2013).

2014: USA: Kalifornien Dürre trocknet Seen aus und verschlammt die Flüsse (Januar 2014). Pakistan: Dürre seit Jahresbeginn (2014). Australien: Australische Stadt plant Flucht vor Dürre (Februar 2014). USA: Dürre in Texas lässt Lake Travis verschwinden (März 2014). USA: Dürre und Brände: Anwohner fliehen vor Waldbrand in Kalifornien (Mai 2014). Brasilien: Dürre treibt Kaffeepreise hoch (Mai 2014). Kolumbien: Extreme Dürre - Alarmstufe Rot in La Guajira (August 2014). Mittelamerika: Nach der Dürre droht eine Hungersnot (September 2014).

2015: Thailand: Dürre bedroht den Norden und Nordosten Thailand's (Januar 2015). Brasilien: In Brasilien herrscht die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten (Februar 2015). China: Dürre im ostchinesischen Shandong (März 2015). USA: Dürre in Kalifornien - vorher-nacher Bilder (April 2015). Kolumbien: Die tödliche Dürre von La Guajira (Mai 2015). Nordkorea: Schlimmste Dürre seit 100 Jahren (Juni 2015). Thailand: Dürre bremst Wachstum. Schweiz: Landwirtschaft leidet unter Dürre (Juli 2015). Nicaragua: Durst und Dürren in einem wasserreichen Land (Juli 2015). Deutschland: Landratsamt erwägt Schöpfverbot von Giesswasser im Südwesten - niedriger Wasserstand führt zu Problemen in der Schifffahrt und bei Kraftwerken (August 2015). USA: Weckruf ins Sachen Klimawandel: Kaliforniens Gouverneur warnt vor mehr Waldbränden - Eine irrsinnig stabile Hochdruckzone (August 2015). Schweiz: Extreme Niederschlagsarmut in der Ostschweiz (Juli-Oktober 2015). Mexiko: Dürre bringt Kirche aus spanischer Kolonialzeit ans Licht (Oktober 2015). Südamerika: Die Wüste blüht – grosse Dürre im Amazonasbecken (Oktober 2015). USA: Nach dem vierten extrem regenarmen Sommer in Folge ist das Wasser knapp in Kalifornien - Uranbelastung im Grundwasser (November 2015). Schweiz: Bauern müssen Felder bewässern (November 2015). Südafrika: Wegen Dürre wird das Wasser knappRekorddürre in Südafrika (November 2015). Schweiz: Waldbrandgefahr - mitten im Winter (Dezember 2015).

2016: Schweiz: Nach vier Monaten Niedrigwasser wieder Normalität auf dem Rhein (Januar 2016). Simbabwe: Katastrophenzustand wegen schwerer Dürre ausgerufen (Februar 2016).

Siehe auch: Kohl, Getreide und Kräuter in der Wüste: Gewächshaus produziert Wasser (Juli 2015). Schattenbälle gegen Wassernotstand (August 2015). Aktuelle Informationen und Hintergründe zu Dürren (Welt.de) - Dürre - News und Infos (Zeit.de).


Weitere Konsequenzen - Sonstiges:

- Gefahr von mehr Erdrutschen, Murgängen sowie Bergstürzen durch Abschmelzung des Permafrostes und durch starke Regenfälle
Felbertauern, Felssturz 48312-rHGkx81vXjDw_TGMQQLJbQ hochwasser Eiger_Felsabbruch20060721

Hoch über der Grimselstrasse taut wie überall in den Alpen seit Jahren der Permafrost. Der eisige Kit, der viele Felsflanken zusammenhält, verschwindet. In der Folge lösten sich im Sommer 2009, 2010 und 2011 am Ritzlihorn Murgänge - Folgen des Klimawandels: 30 Leute verlieren ihr Heim - Im Berner Oberland gab es in den letzten Jahren grosse Murgänge, Experten führen diese Erdrutsche auf das Auftauen des Permafrosts im Hochgebirge zurück. In Sörenberg droht Berg ins Tal zu rutschen - Eine Masse von 10 bis 15 Millionen Kubikmeter Gestein rutscht langsam auf das Tal zu, drei bis neun Zentimeter sind es im Jahresschnitt - Schutzbauten nach fünf Jahren im August 2014 fertig gestellt.

Allgemein haben die starken Regenfälle mit den Folgen verheerender Fluten, Erdrutschen und Schlammlawinen (Murgänge) z.B. in vielen Teilen Asiens zugenommen. Die Schweiz ist in den Jahren 1973-2004 mehrfach von Starkregen und Erdrutschen heimgesucht worden. Ein schlimmer Erdrutsch ereignete sich im Kanton Graubünden in Gondo im Jahre 2000, wo es Tote gab - während Tagen wüteten heftige Regenfälle über dem Wallis. August 2007: Starker Regen hat in der Schweiz Erdrutsche und Murgänge ausgelöst und ein Verkehrs-Chaos ausgelöst. Im Juli 2008 haben starke Regenfälle vor allem im Kanton Tessin Erdrutsche ausgelöst und es entstand hoher Sachschaden. September 2010: Im Süden Mexikos und in Zentralamerika hat Dauerregen in den Bergen zahlreiche Bergrutsche verursacht. Juli 2011: Steinschlag und Erdrutsch im Tessin. November 2011: Nach den schweren Erdrutschen und Überschwemmungen im Westen Kolumbiens gab es viele Tote. Übersicht von Planat.ch zur Situation in der Schweiz von 2011-2014.

Nachfolgend einige Meldungen zu Erdrutschen, Murgängen und Bergstürzen (meist sehr starke), aus RSS-Feeds und dem Internet von 2012-2016:

2012: Januar 2012: Fast unbemerkt: Riesen-Bergsturz im abgelegenen Bergell (GR) - angeblich bis zu vier Millionen Kubikmeter Gestein - das Achtfache des vielbeachteten Felssturzes am Eiger im Jahr 2006. März 2012: Wärmster März in der Schweiz seit 9 Jahren - In Gurtnellen lösten sich 300 bis 400 Kubikmeter Gestein und ein Teil davon hat die Bahngleise verschüttet, deswegen war die Gotthardstrecke unterbrochen und blieb es ca. eine Woche. März 2012: Im Unterengadin ist ein Car teilweise von einem Erdrutsch verschüttet worden. Bei dem Unglück ist der Carchauffeur ums Leben gekommen. März 2012: Erdmassen bedrohen Brenner-Autobahn - Hang an der A13 ins Rutschen geraten. Mai 2012: Kathmandu – Im Westen Nepals ist ein Fluss über die Ufer getreten und hat Dutzende Anwohner und deren Häuser mit sich gerissen - Eine Lawine hatte die Flutwelle ausgelöst. Mai/Juni 2012: Felsstürze in den Kantonen Tessin und Uri - in Gurtnellen gäbe es keinen Zusammenhang zum Vorfall vom März, u.a. ist eine Person ums Leben gekommen und die SBB-Gotthardlinie war etwa 1 Monat nicht befahrbar. Juni 2012: Erdrutsche und Murgänge im Tessin infolge starker Regenfälle. Juli 2012: In Ostösterreich - Schlammlawine/Erdrutsch reisst nach heftigen Regenfällen Brücken und Autos mit – ein Toter. August 2012: Murgang am Al Gal in Vicosoprano (GR) - bereits 2004 und 2007. November 2012: Graubünden - Ein 200 Tonnen schwerer Felsbrocken donnerte auf die Julierstrasse und blockierte die Strasse ins Engadin auf der Nordseite des Julierpasses. November 2012: Erneuter Steinschlag bei Gurtnellen (UR) - Gotthard-Strecke im Jahr 2012 zum dritten Mal unterbrochen.

2013: Januar 2013: Puschlav (GR) - Im Bündnerland donnerten Steine auf die Strecke der rhätischen Bahn zwischen Puschlav und Tirano. Januar 2013: Tödlicher Erdrutsch in China - ausgelöst durch Erdbeben und Regen? März 2013: Sintflutartige Regenfälle haben im Osten Brasiliens mehrere Erdrutsche ausgelöst. März 2013: Mehrere Tote durch Erdrutsch in Indonesien. April 2013: Felsabbruch in Küsnacht ZH Jogger findet 250-Tonnen-Brocken. April 2013: Tote bei Erdrutsch in Ecuador. April 2013: Erdrutsch blockiert Julierpassstrasse. April 2013: Schlammstrom von Domat/Ems fliesst unaufhörlich. Mai 2013: Eine Fläche von rund 40 Fussballfeldern ist in Sarnen ins Rutschen geraten. Mai 2013: Riddes (VS) - 70'000 Kubikmeter Fels donnern zu Tal. Mai 2013: Erdrutsch/Murgang in Mexiko - vermutlich durch heftige Regenfälle. Juli 2013: Durch die seit Tagen anhaltende, starke Regenfälle ist es im Südwesten Chinas zu einem schlimmen Erdrutsch gekommen. Juli 2013: Graubünden: Erdrutsch reisst Haus auseinander. September 2013: Erdrutsch in Mexiko - im Süden und im Zentrum Mexikos waren zuvor bereits seit Tagen heftige Regenschauer niedergegangen. November 2013: Tote bei Erdrutsch auf Sizilien.

2014: März 2014: Todesopfer wegen Murgang nach heftigem Dauerregen in den USA. April 2014: Felssturz Im Aosta-Tal in Norditalien - sogar 20'000 Kubikmeter? Mai 2004: Verheerender Erdrutsch infolge Schneeschmelze und schwere Regenfällen in afghanischer Bergregion. Juli 2014: Schweiz - Nach starken Regenfällen Erdrutsche in Kriens. Juli 2014: Tote und über hundert Vermisste nach Erdrutsch in Indien wegen Regenfällen von Rekordstärke. August 2014: Schweiz - Nach intensivem Regen rutschten riesige Erdmassen talwärts und verschütteten die Schienen - Schwerverletzte bei Zugsunglück in Graubünden. August 2014: Viele Tote nach Erdrutschen infolge schweren Regenfällen in Nepal und Nord-Indien. August 2014: Nach tagelangem heftigem Regen sind mehrere Erdrutsche auf die westjapanische Stadt Hiroshima niedergegangen. Oktober 2014: Schweiz - Erdrutsche und Felsstürze: Im Tessin regnete es in wenigen Tagen so viel wie in allen seit 21 Jahren vergangenen Oktobern zusammen. November 2014: Anhaltender Regen hat im Norden Italiens zu mehreren Erdrutschen geführt. November 2014: Schweiz - durch starke Regenfälle instabil gewordene Mauer löst verheerden Murgang im Tessin aus. Dezember 2014: Auf der indonesischen Insel Java haben starke Regefälle einen gewaltigen Erdrutsch ausgelöst.

2015: März 2015: Mindestens 15 Tote nach Erdrutsch in Kashmir. Mai 2015: Kolumbien - Zahl der Toten nach Erdrutsch infolge heftigen Regenfällen auf 92 gestiegen. Mai 2015: Schweiz - Am Gotthard sind gem. Experte wegen zuvor im Fels eingefrorenem Wasser 2'500 Tonnen Aaregranit in die Tiefe gedonnert. Juni 2015: Anhaltender Starkregen hat im bayrischen Oberstdorf einen Murgang ausgelöst - 5 Millionen Euro Schaden. Juli 2015: Österreich - Murgang infolge starken Regenfällen schneidet Tausende von Aussenwelt ab. Juli 2015: In Nepal sind nach Starkregen mindestens 30 Menschen bei Erdrutschen ums Leben gekommen. Oktober 2015: Viele Todesopfer nach Erdrutsch/Schlammlawine infolge tagelangen Starkregenfällen in Guatemala. Oktober 2015: Schweiz - Über 6'000 Tonnen Gestein lösten sich bei einem Felssturz im Walliser Eringertal - Ursache scheint auch in diesem Fall auftauender Permafrost (Eis in den Spalten plus Wasser in den Rissen) gewesen zu sein. Oktober 2015: Zahlreiche Erdrutsche nach heftigen Regenfällen auf der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria. November 2015: Erdrutsch nach tagelangen Regenfällen in Ostchina. November 2015: Schweiz - Felssturz ereignete sich bei Gurtnellen und verursacht Unberbrechung des Zugsverkehrs. November 2015: Nach starken Regenfällen sind bei einem Erdrutsch im Norden von Myanmar mindestens 110 Menschen ums Leben gekommen. Dezember 2015: Felssturz auf dem Manali-Chandigarh Highway in Indien. Dezember 2015: Dänemark - Murgänge und Erdrutsche infolge starkem Regen versperrten Autobahnen und Bahnlinien.

2016: Januar 2016: Schweiz - Murgang im Muotathal (SZ) reisst Bäume und Masten mit.

Die Frage ist natürlich, welche der aufgeführten Ereignisse in direktem Zusammenhang mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel stehen, die meisten scheinen meiner Meinung nach jedoch genau dies als Ursache zu haben. Dieses Beispiel: Felssturz führt zu Überschwemmung in Wolhusen (LU) vom Januar 2016 - mit Aussage des Geologen; so etwas habe er noch nie gesehen - gem. Pendel aber angeblich nicht.

Siehe auch: Naturrisiken und Klimawandel im Alpenraum (insb. Seite 7). Oder hier: Es sei nicht nur ein Gefühl, dass Bergstürze zunehmen würden, dies sei auch wirklich so, sagt Andreas Götz. Als Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt (Bafu) ist er für den Bereich Gefahrenprävention zuständig. Da mit der Klimaerwärmung die Stabilität der Gebirgsregionen kleiner werde, müsse man heute und in Zukunft mit Bergrutschen rechnen, glaubt Götz. Weitere Informationen und News: Nationale Plattform Naturgefahren in der SchweizUnwetterschadens-Datenbank der SchweizEarthview-Erdrutsche - Weltkarte zeigt tödliche Bergstürze und Erdlawinen - Interferometric Synthetic Aperture Radar (Radarinterferometrie) - Schutzwald - Schutzwall Felssturz.


- Gletscher schmelzen weltweit immer schneller
100609_gletscherrekonstrukt_l_McCarty_Glacier_Northwestern-Glacier-global-warming-prevention-727841_536_499_der-rhonegletscher-ist-eingepackt-decken-sollen-die-schmelze-der-gletscherzunge-verhindern-

Weltweit schmelzen die Gletscher infolge der globalen Erwärmung seit Beginn der Industrialisierung. Weltweit findet eine massive Gletscherschmelze statt. Schmelzende Gletscher bedrohen Europas Wirtschaft. Doch wie in vielen "Bereichen" des Themas: "Durch die Menschen verursachte globale Erwärmung" sind die sichtbaren Konsequenzen nicht global, sondern in einigen Regionen passiert dies seit Jahrzehnten, in anderen genau das Gegenteil, wenn auch nur in kleinerem Ausmass. So wachsen/wuchsen z.B. Gletscher in Argentinien - die Frage ist ob das nur ein kurzfristiges Phänomen ist/war (2011), weil sie insgesamt doch schrumpfen. Ein Gletscher in Argentinien (Perito Moreno) scheint angeblich z.B. nicht zu schmelzen - auch 2017 nicht, andere schon (Grey). Der Eisverlust findet auf der ganzen Welt statt und wird laut Experten sogar ohne weiteren Klimawandel weitergehen (Michael Zemp, Direktor des World Glacier Monitoring Service, August 2015).

Im Himalaya-Gebirge schienen einige zu wachsen und andere zu schrumpfen - die Daten seien aber mangelhaft. Die Medien berichteten auf jeden Fall darüber z.B. hier (2012 - Himalaya). Im April 2012 berichtete auch SRF über das Thema Himalaya-Gletscher: Die Gletscher im Himalaya gehen langsamer zurück, als bisher angenommen. Dies haben Glaziologen der Uni Zürich zusammen mit internationalen Forschern herausgefunden. Das ist aber nur eine Teil-Entwarnung. Der Gletscherschwund im Himalaya-Gebirge hält an - aber deutlich weniger schnell als angenommen. Dazu passte noch diese Meldung im Mai 2012: Leben an der Front des Klimawandels: Fluten in Nepal - In Nepal ist der Klimawandel Realität: Schmelzende Gletscher bedrohen hunderte Menschen - die Flüsse in ihren Dörfern könnten stets zu reissenden Strömen werden. Und weiter in Nepal: Während sich das Klima immer weiter erwärmt, schmelzen die Gletscher – immer schneller. Sie füllen Gletscherseen, deren natürliche Dämme aus Felsen und Geröll urplötzlich brechen können, wenn der Druck zu gross wird. Flussabwärts folgen häufig katastrophale Überschwemmungen.

August 2012: Hitze führt zur Gletscherschmelze - Unter der momentanen Hitze leiden auch die Gletscher. In den italienischen Alpen hat der Gletscherschwund ungewöhnliche Ausmasse angenommen. Im Trentino sind vom Careser-Gletscher in den letzten vier Jahren über hundert Meter geschmolzen. Sehr beunruhigend ist diese Nachricht vom September 2012 in der Sendung Einstein: Bis in hundert Jahren werden die Gletscher in der Schweiz verschwunden sein, an ihrer Stelle entstehen unzählige Seen. Davon gehen heutige Klimamodelle aus. Eine Entwicklung mit grossem Risikopotenzial: Instabile Felsmassen können in die neu entstandenen Gletscherseen stürzen und verheerende Flutwellen auslösen. Erschreckend ist auch dieser Beitrag aus dem Tessin im Jahre 2008, wo die wenigen Gletscher sehr schnell abschmelzen und jemand (ein Strahler - womöglich mit Kindern) sagt, für uns ist es ein Geschenk Gottes, dass sich die Gletscher zurück ziehen! Als ob Gott dies wollen würde - einfach unglaublich aus meiner Sicht. Klimawandel: Monitoring der Schweizer Gletscher gesichert? (2015). Siehe auch: GLAMOS.

Weitere Berichte (2013-2015): Alpenschmelze - Zürcher Professor sieht 600 neue Seen (April 2013) - Hitze-Juli killt Gletscher (August 2013) - Urschweiz: Forscher gehen weiter davon aus, dass Ende des 21. Jahrhunderts alle 200 Gletscher der Region geschmolzen sind (Oktober 2013) - Peru: Wassermangel im Gletscher-Paradies (Dezember 2014) - Kanada: Gletscher werden dramatisch schmelzen (April, 2015) - Schweizer Gletschern droht Rekord-Schmelze (Juli 2015) - Massiver Gletscherschwund im Wallis verursacht hohe Anpassungskosten (August 2015) - Schweiz: Decken sollen gegen Gletscher-Schmelze helfen (September 2015) - Das grosse Gletscher-Schmelzen in den Alpen (Oktober 2015).

Neuere Berichte (2015-2017): China sorgt sich um seine Gletscher (Juni 2016) - Bio-Albedo fördert Gletscherschmelze (Juni 2016) - Schweiz: 20'000 Kubikmeter Eis am Eiger abgestürzt (August 2016) - Schweiz: Gletscher werden beschneit (Oktober 2016) - Klimaerwärmung schlägt im Aletschgebiet zu (Oktober 2016) - Gletscherrückgang bedroht Bolivianer (Oktober 2016) - Gletscher in der Schweiz verlieren aktuell durchschnittlich 1 Meter Dicke pro Jahr (November 2016) - Schneemangel trifft Natur in Schweizer Alpen schwer (März 2017).

Was bedeuten die Klimaänderungen und das Abschmelzen der Gletscher für die Alpen?


Hier ein Video über den Eisschwund, es geht häufig um die Arktis/Grönland (so wie im nächsten Abschnitt), aber auch um die Gletscher, Eisschwund und Meeresspiegel-Anstieg allgemein:

Gletscherschwund weltweit seit 1850 (Wikipedia) - World Glacier Monitoring Service (Welt-Gletscher-Beobachtungsdienst Wikipedia) - Top 10 der grössten Gletscher der Welt


- Eis schmilzt in der Arktis (Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis)
Arktis_Eisbaeren-auf-Gletschereisscholle_Female Polar Bear with Yearling Cub_polarbear2

Dadurch wir der Lebensraum von Tieren wie Robben und Eisbären zerstört. Das aktuelle Eiszeitalter - Ab 1,6 Grad Erwärmung schmelze der an der dicksten Stelle über 3'000 Meter dicke Gröndlandeispanzer innerhalb von 2'000 Jahren komplett ab? Eine Reihe von Studien hat in den letzten Jahren gezeigt, dass eine geringe Eisausdehnung in der Arktis eine Hochdrucklage über Grönland im folgenden Herbst/Winter begünstigt - welche lange Kälteperioden in Europa und Blockaden für Wirbelstürme (die an die Ost-Küste der USA ziehen und so noch nach Westen abdrehen können wie z.B. Hurrikan Sandy) verursachen können (2012). Siehe dazu auch: Das Wetter schlägt Wellen - Arktische Einflüsse auf den Jetstream (2013) oder Arktisschmelze könnte Extremwetter in Europa verstärken (2013) und Warme Arktis - verrücktes Wetter (2014).

Eisschwund im Rekordtempo (Juli 2011). Eine "Grenzwissenschaftliche Seite" behauptet mit Quellenangabe: eike-klima-energie.eu, im September 2011 folgendes: Arktisches Eis so gering wie 1940 ? Jetzige Eisbedeckung grösser als 2007. So wie ich es sehe, war der gesamte Eisschwund 2011 etwa gleich wie 2007 und 1940 gab es einen um ein vielfaches kleineren (weniger Eisschwund) als 2011. Siehe auch hier: Arktisches Meereis: Neues Rekordminus erreicht - mit Grafiken der Uni Bremen (September 2011) und hier sowie hier mit weiteren Grafiken. Eindrücklich ist auch die Animation im Artikel: Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis auf Wikipedia und der Abschnitt: "Schrumpfendes arktisches Meereis" in diesem Wikipedia-Artikel mit den dortigen Grafiken auf der rechten Seite. Dort überall ist nirgends etwas von einer Anomalie bezüglich gesamtem Eisschwund im Jahre 1940 zu finden. Es könnte jedoch etwas mit dem zweiten Weltkrieg (1939-1945) zu tun haben und der Rüstungsindustrie, in einem Buch (Klimaforschung im 21. Jahrhundert) steht, dass Ende der 30er Jahre bis in die frühen 40er im Sommer entlang der sibirischen Küste eine Route vom Nordpolarmeer bis zur Beringstrasse führte. Durch die Nordostpassage kam man aber auch damals nur mit Eisbrechern. Erst Ende August 2008 war Nordostpassage (kürzeste Route) erstmals eisfrei, was alles nichts über den gesamten Eisschwund aussagt.

Arktis-Meldungen (2012 - 2014): Klimagas aus der Arktis? (April 2012). Dramatische Veränderungen in der Arktis (Juni 2012). Arktis: Eisschwund auf Rekordniveau (Juli 2012). Luftaufnahmen zeigen Grönlands Eisschmelze (August 2012). Das grosse Tauen (August 2012). Dramatische Eisschmelzen in Grönland könnten normal sein (August 2012). Arktis: Eis schrumpft weiter als je zuvor (August 2012). Klimawandel: Arktische Eismassen haben sich halbiert (September 2012). Die Schnee-Anomalien sind noch ein zusätzliches Problem - Teufelskreis (September 2012). Kalte Grüsse aus der Arktis (Oktober 2012). Arktis blubbert immer mehr Methan aus (Dezember 2013). Arktis: Mehr Energieaufnahme als gedacht (Februar 2014). Grönland: Sogar äusserster Norden taut (März 2014). Grönlands Eisdecke schmilzt immer schneller (Juni 2014).

Arktis-Meldungen (2015 - 2016): Seltsame Schmelzprozesse in Grönland (Januar 2015). Arktisches Meereis wird schneller dünn (März 2015). Arktis-Eis mit kleinstem Maximum aller Zeiten (März 2015). Eisrückgang in der Arktis schwächt Golfstrom ab (Juni 2015). Hitze lässt Grönlands Gletscher schmelzen (Juli 2015). Kein Klimafrühling in der Arktis (Juli 2015). Seit 1900 war es in der Arktis nicht mehr so warm (Dezember 2015). Reise in eine Welt, die verschwindetZuschauen wie Grönlands Eis schmilzt (Dezember 2015). Schmelzwasser des Grönländischen Eisschildes fliesst schneller ab und könnte den Massenverlust des Eisschilds verstärken (Januar 2016). Zwei-Grad-Ziel heisst plus sechs Grad in der Arktis (Januar 2016). Arktis-Eis schmilzt nun schon im Winter (Februar 2016). Arktis absurd - Schneekanonen auf Grönland (März 2016). Russ beschleunigt Eisschmelze in Grönland (März 2016). Der Kühlschrank der Erde taut ab (April 2016). Grönlandeis schmilzt ungewöhnlich früh (April 2016). Eisbären schmilzt die Eis-Zeit weg (September 2016). Historische Arktis-Schmelze (September 2016). Rasante Eisschildschmelze in Arktis: Wärme verursacht riesigen Gletscherabbruch (September 2016). Nordpol erlebt Rekordtemperaturen (November 2016). Warnung vor 19 Kipppunkten in der Arktis (November 2016).

Arktis-Meldungen (2017): Rekord-Tiefstand bei polarem Eis (Februar 2017). Rekordwärme: Der Winter in der Arktis spielt verrückt (März 2017). Fluch und Segen des grossen Tauens? (März 2017). Putin: Eisberge schmolzen schon immer - Heisses Erdöl aus Russlands Kälte? (April 2017). Idyllisch: Koloss vor der Haustüre (April 2017).

Siehe auch: Artic Sea Ice Blog (Englisch) - Artic Sea Ice News and Analysis (Aktuelle Bilder und Daten der Arktis vom National Snow and Ice Data Center - USA)

Unterschriftensammlung von Greenpeace: Save the Arctic Bye Bye Shell ...und kommt nicht zurück in die Arktis


- Eis schmilzt in der Antarktis in Zukunft wohl insgesamt nur leicht (Folgen der globalen Erwärmung in der Antarktis)
Antarktis2_Antarktis-OEkosystem-mehrfach-bedroht_antarktis_Antarktis - westantarktische-eisschild-loest-sich-auf

Die Antarktis hat sich im Gegensatz zu allen anderen grösseren Weltregionen im 19. und 20. Jahrhundert insgesamt kaum erwärmt. Betrachtet man jedoch die Entwicklung der Temperatur seit 1957, zeigt sich eine beträchtliche Erwärmung im westlichen und ein erkennbarer Temperaturanstieg im sehr viel grösseren östlichen Teil. Siehe auch: Antarktischer Eisschild und Das Unsichtbare sichtbar machen: Erste 3D-Karte der Antarktis

Einige Nachrichten die Antarktis betreffend (2011 - 2015): "Antarktische Halbinsel" gehört zu den Gegenden der Erde, die sich am schnellsten erwärmen (2011) - Antarktis: Saures Meerwasser lässt Schnecken zerbröseln (November 2012) - Meereis: Von Pol zu Pol (November 2012) - Permafrostboden schmilzt immer schneller (Juli 2013) - Riesiges Stück vom Pine-Island-Gletscher 2013 abgebrochen: Der Gletscher schmilzt immer schneller (Januar 2014) - Antarktis Meereis-Paradoxon: Warum gab es Eis-Rekord im Südpolarmeer (April 2014) - Forschung: Antarktis-Gletscher schmelzen von unten (Dezember 2014) - Forscher warnen: Eis am Südpol schmilzt im Rekordtempo (Mai 2015) - Die Antarktis kühlt sich selbst? (Dezember 2015).

Einige Nachrichten die Antarktis betreffend (2016 - 2017): Zwei Grad schmelzen Westantarktis-Eis (Februar 2016) - Der Schutzschild bricht auf (Februar 2016) - Antarktis ist aus dem Gleichgewicht (März 2016) - Eisiger Abschied (September 2016) - Globales Meereis schrumpft dramatisch: Ursachen des Negativrekords in der Antarktis aber sind unklar (November 2016) - Antarktis: Riesiger Eisabbruch steht bevor (Januar 2017) - Rekord-Tiefstand bei polarem Eis (Februar 2017) - Auch Antarktis-Eis schrumpft (März 2017).

Siehe auch: Aktuelle Karten vom arktischen Meereis und Karten-Browser für ältere Daten von der Universität Bremen

Antarctic Continent is Splitting in Half? (Englisch, 2016):



- Meeresspiegel steigt in verschiedenen Regionen (durch Schmelzwasser, thermische Ausdehnung und evtl. anderen Effekten)

Seit etwa 1880 kam es zu einem messbaren Meeresspiegelanstieg. Ursachen für den Anstieg sind abtauende Gletscher sowie die thermale Ausdehnung des Meerwassers. Auswertungen von Pegelmessungen und anderen Messungen haben ergeben, dass der Meeresspiegel im globalen Mittel im Verlauf des 20. Jahrhunderts um 17 cm angestiegen ist. Die Anstiegsrate hat sich dabei seit den 1990er Jahren stark beschleunigt und beträgt gegenwärtig 3,2 mm/Jahr. Für den Fall, dass sich diese Dynamik fortsetzt, schreibt die Wikipedia mit einer Quelle von 2011, würde der Meeresspiegel (seit 1880) bis zum Jahr 2050 um 32 cm ansteigen (15 cm aus der Schmelze in der Arktis und Antarktis, 8 cm aus der Schmelze von Gletschern und Eiskappen, 9 cm aus der thermischen Expansion des Meerwassers).

Schmelzen von schwimmendem Eis um die Pole wirkt sich hingegen nur gering auf die Höhe des Meeresspiegels aus, ausser sie brechen vom Festland ab - siehe Artikel über Schelfeis - genau wie von möglicherweise immer mehr von Festland-Gletschern an den Polen abbrechende Eisberge, ebenfalls der Meeresspiegel ansteigt. Siehe auch: Meeresspiegelanstieg seit 1850 (Wikipedia) und Ursachen des aktuellen Meeresspiegelanstiegs (Bildungsserver.de) sowie Wanderung grosser Eisberge entschlüsselt (Planeterde.de) und Kollaps des Westantarktischen Eisschildes in der Antarktis (Wikipedia) oder hier: Wohin geht die globale Erwärmung? (Verteilung in %) - Steigt der Meeresspiegel an?

Ältere Berichte (2009 - 2013): Gobale Meeresspiegel-Projektionen zum künftigen Meeresspiegelanstieg - PIK Meeresspiegel-Seite (2009). Die ausgedehnten Marschgebiete der Outer Banks von Carolina bieten ideale Bedingungen, um die Geheimnisse der früheren Meeresspiegelentwicklung zu entschlüsseln - Ein kleiner Bericht von der Feldarbeit (Juni 2012). Der Meeresspiegel war neun Meter höher - Höchstens zwei Grad wärmer als heute war es vor 125'000 Jahren (Juli 2012). Karte zeigt unterschiedlichen Meeresspiegel in den Ozeanen (Fotostrecke - September 2012 - der dazugehörige Artikel). Meeresspiegel steigt laut Studie schneller als erwartet (November 2012). Neuer Klimareport: Uno-Prognose verblüfft mit Meeresspiegel-Sprung (Dezember 2012). Höhere Meeresspiegel machen Taifune gefährlicher (November 2013). Wissenschaftler rechnen damit, dass der Meeresspiegel weltweit bis 2100 durchschnittlich um 70 bis 120 Zentimeter steigen könnte, wenn der Treibhausgasausstoss nicht begrenzt wird - Das ergab eine Umfrage unter 90 Wissenschaftlern aus 18 Ländern (November 2013).

Was ich mich persönlich fragte ist, ob durch den unbestreitbaren fortlaufenden Meeresspiegelanstieg die Kraft der Gezeiten steigen wird, weil ja mehr Volumen durch Mond und Sonne bewegt werden kann. Ja, siehe hier (2015). Falls ja, ob dann durch die gesteigerten Gezeitenkräfte es mehr Druck auf die Plattentektonik (insbesondere beim pazifischen Feuerring, aber auch anderswo) gibt, was wiederum zu mehr (grossen) Erdbeben führen könnte. Die Frage wurde hier bereits vom Pendel mit Nein beantwortet (angeblich nur indirekt durch Erosion). Noch eine weitere offene Frage ist für mich, ob ein sich durchschnittlich erhöhender Meeresspiegel auch gleichzeitig zu mehr Wasserdampf-Emissionen führt (einem der stärksten Treibhausfaktoren)? - Mein Pendel beantwortete die zweite Frage mit Ja.

Neuere Berichte (2015 - 2016): Meeresspiegel steigt schneller an (Mai 2015) - Ozeane: Acht Zentimeter höher als 1992 (August 2015) - Meeresspiegel könnte schneller steigen als gedacht (Januar 2016) - Ozeane dehnen sich stärker aus als gedacht (Januar 2016) - Meere steigen in Rekordtempo (Februar 2016) - Selbst bei einer Begrenzung der Erderwärmung auf 2° Celsius werden wohl 25 Meter Meeresspiegelanstieg in den nächsten 10'000 Jahren erreicht? (Februar 2016) - USA: Meeresspiegelanstieg bedroht Millionen (März 2016) - Meeresspiegel: Noch ein Meter mehr bis 2100 (April 2016) - Wie stark steigen die Pegel bei zwei Grad Erwärmung? (November 2016).

Der Meeresspiegel steigt und mit ihm die Bedrohung durch Flutwellen, Wirbelstürme und andere Naturkatastrophen (Video - 2008):

Der Meeresspiegel steigt dramatisch an Forscher rechnen mit starker Gletscherschmelze: Der immer schneller fortschreitende Klimawandel wird einer Studie zufolge den Meeresspiegel bis 2100 um bis zu 1,6 Meter ansteigen lassen (Video - 2011):

Rückkehr der Sintflut - Wenn das ewige Eis schmilzt + Wie unsere Kinder leben werden (Doku verlinkt, 2013)


- Irgendwann könnten durch den Meeresspiegelanstieg ganze Küsten und bewohnte Inseln im Meer versinken

z_meeresspiegelDie Folge sind wohl hunderttausende von Klimaflüchtlingen (siehe unter Umweltflüchtlinge - Blau in der Karte). Beispielsweise könnten Teile von Holland, Belgien, Bangladesch, Vietnam, China, Ost-USA, Venedig, etc. - eigentlich alle Küsten, die tief und ohne Schutz direkt am Meer liegen im Meer versinkenn. Die Folgen währen vielleicht sogar Millionen von Klimamigranten. Nasse Sitzung als Hilfeschrei, Inseln versinken (2009). Insel im Meer versunken (2010). Anstieg des Meeresspiegels – Kuna Indianer verlieren ihre Heimat [1] [2] (Juli 2011). Die sterbenden Inseln von Kiribati (November 2012). Wir haben keine Zukunft in Kiribati (Oktober 2013).

Neuere Meldungen dazu (2014 - 2016): Das Meer steigt (2009-2014) - Thule und Tuvalu ein Klima-Film ohne Mahnfinger (Oktober 2014) - Marshallinseln: Ein Entwicklungsland gegen den Klimawandel (Juli 2015) - Anstieg der Meeresspiegel: Hier geht die Welt bald unter (August 2015) - NASA warnt vor gefährlichem Anstieg der Meeresspiegel (August 2015) - Sand aufschütten am Wattenmeer (Oktober 2015) - Meeresspiegelanstieg trifft vor allem diese Stadt? (November 2015) - Sind Inselstaaten akut gefährdet? (Dezember 2015) - Schon fünf Salomonen-Inseln versunken (Mai 2016) - US-amerikanische Insel versinkt im Meer (Juni 2016) - Florida Keys: Ein Paradies geht unter (Juli 2016) - Alaska: Ein Dorf flieht vor dem Klimawandel (August 2016) - Tuvalu: Nennt uns nicht Klimaflüchtlinge (September 2016) - Klimawandel: Kleine Inseln in grosser Gefahr (November 2016).

Nachfolgend noch einige Videos zum Thema:

Klimaflüchtlinge im Südpazifik (Video, 2009):

Welt unter Wasser - Der Untergang des blauen Planeten (Video, 2012):

Mit Offenen Karten - Der Meeresspiegel steigt (Arte-Doku, 2013):

Flucht vor dem Klimawandel (Phoenix-Doku, 2015):


Siehe auch: Alliance of Small Islands (AOSIS) und Weltkarte mit Einstellungsmöglichkeiten des Meeresspiegelanstiegs und dessen Auswirkungen (Flood Maps)


- Anstieg der Lawinengefahr im Winter in Häufigkeit und Reichweite infolge stärkerem Niederschlag/Schneefall und höheren Temperaturen
Lawinenarten -walenstadt-lawine -lawine-schmirn-tag2-3160884 -lawine-farindolah

In den Bildern sind die verschiedenen Lawinenarten plus Frühlingslawine als eine Art, zwei Lawinen und eine Lawine, die 2017 in ein Hotel eingedrungen ist zu sehen. Eine mögliche Folge des Klimawandels in den Alpen (gem. Naturgefahren.at) ist unter anderem: Ein Anstieg der Lawinengefahr (Häufigkeit, Reichweite) durch stärkere Schneefälle in mittleren und hohen Lagen. Wikipedia führt eine Liste von Lawinenunglücken (mind. 10 Tote) und dort ist keine Zunahme festzustellen, jedoch fehlen auf der Liste sehr viele Ereignisse, wo es auch Tote gegeben hat (siehe weiter unten), so dass anhand dieser Liste keine Aussagekraft über eine Zunahme besteht.

Für die Schweiz könnte man detailliert nachforschen, da es seit 1936 ausführliche Dokumente gibt, die jährlich erstellt werden: Schnee und Lawinen in den Schweizer Alpen. Seit 1971 haben Lawinen in schweizer Wäldern beispielsweise insgesamt abgenommen, was aber auch nichts über eine allgemeine Zunahme in der Schweiz aussagt und weltweit natürlich schon gar nicht. Es ginge ja eigentlich um die Anzahl an Lawinen, bzw. um eine möglicherweise steigende Lawinengefahr und nicht um Lawinenunglücke. Sicherlich wurden früher Hänge mit Lawinenpotenzial weniger oft gesprengt und somit gesichert?, was man auch noch berücksichtigen sollte. Zudem hat heute fast jeder einen Computer (Smartphone, etc.) bei sich, wo man schnell sehen könnte, wo am Ausflügsziel eine (auch nur mässige) Lawinengefahr bestehen könnte. Mit Radarfallen gegen Lawinen - Eigentlich sind wir in der Schweiz ja sicher vor vielen Naturgefahren.. - und diese weiter oben im Artikel? (2016).

Eine weitere Behauptung war noch aus dem Internet: Klimaveränderung mit mehr Niederschlag und höheren Temperaturen im Winter führe zu einer grösseren Lawinengefahr (leider keine Quelle mehr) - wie man (z.B. ich) jedoch feststellen kann, gibt es insgesamt nicht mehr Niederschlag/Schneefall im Winter, sondern weniger und später - wenn es dafür mal schneit und regnet, tut es dies oft umso stärker und länger am Stück.

Nachfolgend einige Beispiele (2016-2017), die ich zufällig gesehen habe: Wenn sich die Lawine nicht an Regeln hält: Beinahe-Unglück im Skigebiet (2016) - Vier Alpinisten in Graubünden von Lawinen mitgerissen (2016) - Ende Mai in der Schweiz: Strecken für den Bahnverkehr wegen Lawinen-Gefahr unterbrochen (2016) - Tagelange heftige Schneefälle (bis zu fünf Meter?) und Beben: Riesen-Lawine tötet Hotelgäste in Italiens Erdbebenregion (2017) - Winterstürme: Dutzende Tote nach Schnee und Lawinen in Pakistan und Afghanistan (2017) - Lawine zerstört mehrere unbewohnte Chalets im Wallis (2017) - Österreich: Monster-Lawine mit vier Toten in SchmirnRettungs-Pilot: "So etwas habe ich noch nie erlebt" (2017).

Siehe auch: Lawinenunglücke in der Liste von Erdrutschen (scinexx.de) und z.B. Einige Lawinenunglücke 2016-2017 (tagesanzeiger.ch).


- Die Korallenriffe (Fauna) nehmen weltweit ab - sie bleichen insbesondere durch die Meereserwärmung infolge des Klimawandels aus

z_Korallenriff-Awlad_BarakaDie Korallenriffe nehmen weltweit ab. In den letzten 30 bis 40 Jahren, wurden 80% der Korallen in der Karibik sowie 50% in Indonesien und im Pazifik zerstört. Die mit dem El Niño der Jahre 1982/83 in Verbindung gebrachte Korallenbleiche tötete über 95% der Korallen um die Galapagosinseln herum und der El Niño von 1997/98 zerstörte allein 16% aller Korallen auf unserem Planeten. Global sterben jedes Jahr ungefähr 1% der Korallen ab (Quelle: skepticalscience.com). Korallen kontern Klimawandel (2004) - Klimawandel killt Korallen durch Erwärmung der Wassertemperatur und steigende Kohlendioxid-Konzentration (2004) - Kalkbildende Einzeller sind Profiteure der steigenden Meerestemperaturen (2013).

Das globale Steinkorallensterben wird teilweise auch durch Bakterien sowie durch seinen Wirt - den Feuerwurm - verursacht [1] [2]. Noch eine weitere Ursache für das zunehmende Korallensterben in den tropischen Korallenriffen wurde 2012 gefunden. Dies - die BBD, der Feuerwurm mit seinen Bakterien, machen aber wohl nur einen sehr kleinen Anteil am gesamten Korallensterben aus (siehe zweiten Satz zuoberst) - obwohl nirgends genau steht, wie viele Korallen von dem Feuerwurm, den Bakterien und der speziellen mikrobiellen Gemeinschaft zerstört wurden.

In einem neuen Artikel habe ich weitere Forschungsergebnisse gefunden betreffend dem Great Barrier Reef (mit verschiedenen Korallenarten). So sei das dortige Korallensterben hauptsächlich durch Schlamm von Rinderweiden (Fleischzucht) und durch Schlamm aus Sedimenterosionen der mit Nitrogen, Phosphor (Dünger) sowie Pestiziden belastet sei verursacht. Den tödlichen Rest gebe dem Riff dann der Dornenkronenseestern (siehe auch hier im Wikipedia-Artikel, wo auch noch die Übersäuerung der Meere, Zyklone und die Kohleindustrie als Mitzerstörer angegeben sind).

Durch die globale Erwärmung kommt es zu einer andauernden Erwärmung der Ozeane weltweit. Dadurch sowie durch zusätzliche Faktoren wie Wasserverschmutzung, Überfischung und Krankheiten verlangsame sich die Erholung noch mehr. Zu kaltes Wasser und zu starke Sonneneinstrahlung schädigen sie auch noch? Weitere mögliche Gründe für das Korallensterben sind noch Sonnencrèmes und afrikanischer Wüstensand?

Folgen der Korallenbleiche: Wenn Korallen absterben, wird die Artenvielfalt geringer und ganze Ökosysteme können zusammenbrechen: Einige Korallenarten können verschwinden und mit ihnen Fische, die von ihnen als Nahrungsquelle abhängig sind oder sie als Platz zur Aufzucht ihrer Jungen benötigen. Wenn natürliche Korallenriffe sterben, verschwinden nicht nur die Fischbestände auch die Strände und Küsten sind der Wucht der Brandung schutzlos ausgeliefert und erodieren.

Neuere Meldungen zum Thema (2015 - 2016): Korallen bleichen weltweit (2015) - Erderwärmung: Korallen bleichen zum dritten Mal weltweit aus (2015) - Korallenschutz braucht mehr Geld (2015) - Künstliche Korallen vermehren sich nur langsam (2016) - Great Barrier Reef geht die Farbe aus (2016) - Great Barrier Reef: schlimmste Korallenbleiche aller Zeiten (2016) - 93 Prozent des Great Barrier Reef von Korallenbleiche betroffen? (2016) - Korallen an Amazonas-Mündung entdeckt (2016) - Great Barrier Reef zu 35 Prozent tot (2016) - Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung ihr Zooplankton (2016) - Schlimmste Bleiche am Great Barrier Reef: zwei Drittel im nördlichen Teil abgestorben (2016) - Nemos Heimat stirbt: Korallenbleiche zerstört Great Barrier Reef (2016).

Neueste Meldungen zum Thema (2017): Algen vergiften Korallen wegen CO₂ (2017) - Greenpeace will Bohrung beim Amazonas-Riff verhindern (2017) - Korallensterben: Bleich, bleicher, Great Barrier Reef (2017) - Geschädigte Korallen schädigen die Küste (2017).

Kurzes Video vom WWF aus dem Jahre 2010 in Englisch:

Great Barrier Reef in Gefahr: Das grosse Korallensterben (2016):

Siehe auch: Weitere Youtube-Filme betreffend Korallensterben - Korallenzüchtung/künstliches Korallenriff


- Artenvielfalt verringert sich bei Tieren (Fauna) und Pflanzen (Flora) oder kann unterschiedlich durch den Klimawandel beeinflusst werden

z_artenvielfaltNebst Eisbären in der Arktis, und den oben erwähnten Korallen trifft dies auch auf viele andere Arten zu. Wikipedia schreibt dazu: Zwischen den globalen Temperaturen und der Biodiversität gibt es einen langfristigen Zusammenhang, der sich anhand von Fossilienfunden bis vor 520 Millionen Jahren feststellen lässt. In Zeiten höherer Temperaturen war die Artenvielfalt sowohl im Meer als auch am Land geringer als in Zeiten niedrigerer Temperaturen. Dies deutet darauf hin, dass sich die globale Erwärmung negativ auf die Biodiversität auswirken könnte, aber die ursächlichen Zusammenhänge sind noch unklar.

Katastrophale Folgen durch den Klimawandel für die Artenvielfalt (2004) - Klimawandel reduziert Artenvielfalt (2008) - Klimawandel - Artenvielfalt muss bewahrt werden (2009) - Drei Viertel der europäischen Vögel bedroht (2009) - Etwas positives - relativ - Pflanzenvielfalt dank Klimawandel auf Schweizer Berggipfeln (2010) - Klimawandel gefährdet durch Erderwämung Verteilung der Artenvielfalt und Ökosysteme (2010) - Klimaerwärmung sorgt für Massen-Fischsterben - sie ersticken in Todeszonen (2011 - Fischsterben kann auch andere Ursachen haben, siehe auch englische Version) - Forscherbericht: Weltmeeren droht ein Massensterben (2011) - Schildkröten könnten die Verliererinnen des Klimawandels sein und sind vom Aussterben bedroht (2012) - Schlechte Anpassung: Schmetterlinge und Vögel „flattern“ dem Klimawandel hinterher (2012) - Wie reagieren Bäume auf den Klimawandel? Forscher sind dem Waldsterben auf der Spur (2012) - Klimawandel lässt Fische schrumpfen - Durch weniger Sauerstoff infolge Meereserwärmung werden Fische schrumpfen (2012) - Klimawandel hat Europa bereits spürbar verändert – Lebensräume und Arten bedroht (2012) - Asiatische Tigermücke breitet sich in Europa aus (2012) - Abschmelzen der Gebirgsgletscher beeinflusst die mikrobielle Biodiversität (2013) - Grönland: Wenn Schlüsselarten wie Moschusochse und Rentier fehlen, geht es auch der Pflanzenwelt schlechter (2013) - Schnelle Begrenzung der Treibhaus-Emissionen kann Arten retten (2013) - Klimawandel bedroht laut Studie Lebensraum zahlreicher Lebewesen (2013)

Zoophilie/Tierbestäubung: Artenvielfalt macht’s: Honigbienen alleine reichen für eine gute Ernte nicht aus - Durch anthropogene Störungen (z.B. den anthropogenen Klimawandel) der natürlichen Lebensräume sind einige Bestäuber (Schmetterlinge, Vögel, etc.) in ihren Populationen bereits beträchtlich geschrumpft (siehe auch hier betreffend den Bienen - mag die Varroamilbe den Klimawandel?).

Meldungen über: Phytoplankton - Algen - Algen in den Weltmeeren - Plankton (Meeresbiologie): Drastischer Plankton-Rückgang: Futterkrise in den Weltmeeren (2010). Klimaphänomene: Wie Algen Wetter machen (2011). Stickstoffgehalt kurbelt Algenwachstum an (2013). Nährstoff im Meer: Algen lassen Stickstoff aus Ozeanen verschwinden (2013). Algen wuchern unterm Arktis-Eis – und stören die Tiefsee (2013). Steigende Wassertemperaturen verdoppeln Masse der Cyanobakterien bis zum Ende des Jahrhunderts (2013).

Giftige Algen: Etwa ein Fünftel der bislang bekannten Algenarten seien in der Lage, schädliche Algenblüten zu formen. Nur ein bis zwei Prozent produzierten Toxine. Sie gefährden demnach besonders Fische in Farmen, da die Tiere dort nicht wegschwimmen können. Schon mehrfach hat es in solchen Anlagen Massensterben gegeben, die von toxinbildenden Algen verursacht wurden. "Killeralgen" lieben vom Klimawandel erwärmtes Mittelmeer (2008). Algen-Gift macht ziellos und aggressiv - Lachse schwimmen falsch herum (2012).  Giftige Algen im schweizerischen Zürichsee profitieren vom Klimawandel (2012).

Offene Fragen betreffend Abschnitt aus der Wikipedia "Algen in den Weltmeeren": Algen wirken vermutlich als Kohlendioxidpumpe von Luft und Regenwasser, die Kohlendioxid enthalten. Sie haben vermutlich einen sehr wichtigen Einfluss für die Bindung des Kohlendioxids aus der Atmosphäre. Es wird geschätzt, dass sich jährlich 45 bis 50 Milliarden Tonnen Kohlenstoff des Kohlendioxids in Phytoplankton umwandeln. Nach dem Absterben soll dieses Phytoplankton in die Tiefe des Meeres sinken, wobei auch möglicherweise entstehendes Kohlendioxid gefangen bliebe. Etwa 15% oder 8 Mrd. Tonnen des assimilierten Kohlenstoffes des entstehenden Phytoplanktons sinkt in die Tiefe. Ohne das Phytoplankton der Meere läge die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre vermutlich statt bei 400 ppm (Rekord 2013) bei ca. 565 ppm! Das Pendel meinte dazu (vermutlich, möglicherweise) folgendes: Das sei korrekt, dass es ohne Phytoplankton sehr viel mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre hätte. Algen künstlich mit Eisensalzen zu vermehren, die schon durch die Eutrophierung vermehrt werden, ist aber sicher keine gute Lösung (siehe weiter unten unter "wie kann man die Folgen verhindern?").

Quallen/giftige Quallen: Quallen erobern das Mittelmeer (2012) - Verantwortlich für die Zunahme ist der Mensch. Besonders die Überfischung schlägt zu Buche. Der Mensch holt die Fressfeinde der Qualle aus dem Meer, das sind Meeresschildkröten und grosse Fische wie Thunfisch. Auch der Klimawandel spielt eine Rolle, da im erwärmten Ozean Polypen höhere Überlebensraten haben und so können sie mehr junge Quallen erzeugen als bei niedrigeren Temperaturen. Auch die Überdüngung kommt den Quallen zugute: Die Nährstoffe, die von ausgewaschenem Dünger von den Feldern stammen und über Flüsse ins Meer gelangen, fördern nebst den steigenden Wassertemperaturen auch zusätzlich das Wachstum des Phytoplanktons. Diese winzig kleinen Algen sind für Quallen ein gefundenes Fressen. Beispiele:  Quallenalarm vor Irland (2007). Leucht-/Feuerquallenplage in Spanien (2007) - Feuerquallen-Plage im Mittelmeer (2012) - Die Feuerquallen sind nicht nur gefährlich für die Gesundheit, zu starke Quallenvorkommen beeinträchtigen auch die Fischerei. Quallen fressen Fischlarven und reduzieren auf diese Weise die Fischbestände. Aber auch Industrieanlagen können Schaden nehmen, wenn Quallenschwärme in ihre Kühlrohre gelangen. Quallen-Boom: Gefährlicher Glibber - Gibt es tatsächlich einen globalen Quallen-Boom? (2013). Die Qualleninvasion (2013 - Video).

Siehe im Zusammenhang von Klimawandel und Artenvielfalt auch folgende Kategorien auf wiki.bildungsserver.de: Vegetation - Okösysteme.


- Die Meere übersäuern (Versauerung der Meere und ihre Folgen für die Meereslebewesen und das Ökosystem Ozean)
Die Versauerung durch Gase lässt sich ausschliesslich auf CO2 zurückführen, die Emissionen anderer Treibhausgase wie Methan oder Lachgas tragen nicht dazu bei.
Gestörter Geruchssinn: Saure Ozeane machen Clownfische orientierungslos (2009). Ein weiterer Grund, um kein Fisch mehr zu essen: Ausscheidungen: Fische machen Meere alkalischer (2009). Saure Meere: Kalk-Alge trotzt dem Klimawandel mit rasanter Evolution (2012). Übersäuerung der Meere: Weichkorallen könnten Steinkorallen verdrängen (2013).

- Ozonloch schliesst sich ganz langsam wieder?

Rao-Online mit weiter Information zum Ozonloch - Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ozonloch und Geo-Engineering (Chemtrails) ?


Unterschiedliche Ursachen von Naturkatastrophen - Klimawandelleugner:

Vielleicht haben nicht alle Katastrophen / Konsequenzen die gleichen Ursachen, wenn man sämtliche mögliche Fakten berücksichtigt, so könnten Wirbelstürme/Orkane/Hurrikane, etc., Überschwemmung indirekt z.B. auch infolge elektromagnetischer Strahlung oder durch Funksignale (verursacht wärmende Reibung) - siehe PDF-File, oder durch sonstige Strahlung (Sonneneruptionen, schwächeres Erdmagnetfeld) verursacht werden. Ausser evtl. diesen drei alternativen Möglichkeiten für die Ursachen, sind aber aus meiner Sicht sämtliche Ursachen auf das Problem mit den Treibhausgasen (insbesondere CO2, Lachgas und Methan) zurück zu führen wenn nicht sogar diese nicht die alleinige Ursache bilden. Im Falle von Wirbelstürmen könnten auch noch Ozeanströmungen eine Rolle spielen. Dass für den Klimawandel in erster Linie die von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker Henrik Svensmark in Zweifel. Für sie sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung. Für einige wenige gibt es gar keinen Klimawandel, bzw. sei er rein natürlich und es gab ihn schon seit jeher, bzw. die vom Menschen mitverursachte globale Erwärmung sei eine Lüge - wie im Beispiel oben Australier bei einer Umfrage über eine Hitzewelle schon behaupteten (siehe dazu Klimawissenschaft und Leugner [1] [2] [3]). Diese Minderheit teilt ihre Meinung ebenfalls ausgiebig im Internet mit - oft sogar auf speziellen Seiten, welche die Wahrheit verkünden wollen (wo es meist auch noch um Wettermanipulationen geht, welche es tatsächlich gibt oder noch beängstigendere Theorien - unter anderem auch zu unerklärlichen Wetterphänomenen - meist im Zusammenspiel mit Chemtrails/Haarp).

Hierzu habe ich noch einmal mein Pendel befragt (ohne Garantie auf Richtigkeit) und es sagt im Falle von vermehrt schlimmen Wirbelstürmen sei angeblich die einzige Ursache die Treibhausgase - dies sei auch bei den Überschwemmungen (durch starke, andauernde Regenfälle nach einer längeren Trockenzeit) der Fall.

Eine weitere Frage dazu wäre, was den angeblich "mysteriösen Sturm" im August 2012 in der Arktis verursachte, der viel Eis zerbrochen und so zusammen mit der sowieso ablaufenden Erwärmung für einen neuen Minusrekord bei der Eismenge gesorgt hat. War dieser Riesensturm natürlich, oder irgendwie künstlich herbeigeführt (einige - würden wohl behaupten Haarp-Anlagen können dies (Stürme erzeugen, Eisplatten zerschneiden, Erdbeben auslösen, etc. und ein mögliches Motiv - auch aus meiner Sicht - wäre z.B. Ölvorkommen in der Arktis fördern wollen, Abkürzung für Schifffahrt wird ermöglicht)? - Antwort vom Pendel: Die Aussage: "Anfang August bildete sich über dem Osten Sibiriens ein mächtiger Tiefdruckwirbel, der Kurs Richtung Nordpol nahm. Der Luftdruck im Innern sank so stark wie bei einem Hurrikan - ein zu dieser Jahreszeit ungewöhnliches Ereignis". von Spiegel.de ist korrekt und es (das ungewöhnliche) hänge mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung zusammen. Haarp könne auch keine Eis glatt spalten (gibt es Videos auf Youtube) und auch keine Erdbeben auslösen (bereits schon ca. 10x gefragt in einem Abschnitt eines Astrologie-Artikels über Erdbebenursachen).

Angebliche Stagnation der durchschnittlichen globalen Temperaturen auf hohem Niveau seit 1998:

Was mich in der ganzen Geschichte ein wenig nachdenklich stimmt, ist dass im letzten Jahrhundert die Länge der Sonnenfleckenperioden (Sonnenaktivität) einigermassen mit den Temperaturschwankungen überein stimmen, dies behaupten auf jeden Fall einige Menschen. Klimasensitivität relativ niedrig? Der Spiegel berichtet (Mai, 2013 - Klimasensitivität erklärt auf Bildungs-Server-Wiki und Wikipedia). In den letzten Jahren gibt es im 11jährigen Sonnenfleckenzyklus immer weniger Sonnenflecken [1] [2] [3] [4] und somit hat auch die Sonnenaktivität (Sonnenstrahlung) deutlich abgenommen und trotzdem sinkt die durchschnittliche globale Temperatur an der Erdoberfläche nicht und bleibt konstant hoch (sie steigt auch nicht mehr seit über einem Jahrzehnt, wofür es mehrere Gründe/Vermutungen gibt:

1.) Wärme geht überwiegend in die Ozeane: Ozeane sind der grösste Wärmespeicher: In ihren obersten drei Metern halten sie so viel Wärme wie die gesamte Lufthülle der Erde. Die meiste Energie, die Treibhausgase in der Luft zurückhalten, gelangt in die Meere, sie sollten physikalischen Berechnungen zufolge etwa 90 Prozent der Energie schlucken - Wohin geht die globale Erwärmung? (Verteilung in %). Die Wärme der Ozeane würde also den besten Indikator für die Klimaerwärmung liefern. Doch über die Entwicklung der Wassertemperaturen herrscht Unklarheit. Siehe auch im verlinkten Spiegel-Artikel (am Ende des letzten Abschnitts), im Artikel: Steigt der Meeresspiegel an?, im Artikel: Warnsignal Meer in Zeiten des Klimawandels oder hier: aktuelle globale Wassertemperatur Anomalien.

2.) Trockene Stratosphäre: Seit dem Jahr 2000 sei die Stratosphäre (siehe Erdatmosphäre) deutlich trockener geworden. Das Wasser in der Höhe wärmt den Boden indirekt: Die Tropfen strahlen Wärme ab. Durch die unerwartete Trockenheit sei die Temperatur in Bodennähe um ein Viertel langsamer gestiegen. Erklären liesse sich der Feuchtigkeitsverlust in der Höhe womöglich damit, dass in den Tropen weniger Gewitter aufgezogen seien, spekulieren die Forscher. Die Wolkentürme wirken als Wasserspender für die Stratosphäre.

3.) Abgase in Asien: Einen Bremser der Erwärmung vermuten Klimaforscher in Asien: ungefilterte schwefelhaltige Abgase der aufstrebenden Industrieländer China und Indien wirken als Sonnenschirm, sie dimmen das Licht. Um ein Zehntel Watt pro Quadratmeter bremse die Schwefelglocke die Erwärmung, haben Forscher aus den USA berechnet. Damit würde die CO2-getriebene Erwärmung zu einem Drittel abgeschwächt. Klimamodelle hätten den Abgaseffekt aus Asien unterschätzt. Würde die Luft sauberer, würde sich demnach die Klimaerwärmung beschleunigen.

4.) Kaltwasserflut im Pazifik in La-Niña-Jahren (La Niña - siehe auch oben unter Extremwetter in diesem Artikel): Alle paar Jahre taucht im Pazifik eine Flut kühlen Wassers an die Oberfläche. Auffrischende Passatwinde treiben es von Osten nach Westen. Das sogenannte La-Niña-Wetter kühlt den halben Globus. Seit 1998 sind drei mittlere bis starke La Niñas aufgezogen (obwohl es dazu widersprüchliche Aussagen gibt - siehe die ersten beiden Links unter dem Text - einmal ist dort z.B. 2010 eines und einmal nicht), sie haben die Erwärmung zweifellos gebremst: Jahre mit La Niña sind für die grössten Ausschläge der Globaltemperatur nach unten verantwortlich. Als Anzeichen einer fortschreitenden Erwärmung deuten Meteorologen, dass 2011 und 2012 die wärmsten La-Niña-Jahre seit Beginn der Messungen waren. Der Einfluss von La Niña sei seit 1998 besonders hoch gewesen. Die ozeanische Kühlung habe sich besonders stark ausgewirkt, weil ihr warmer Gegenspieler im Pazifik - El Niño - in dieser Zeit schwächer ausgefallen sei; 1998 aber besonders warm gewesen sei. Würde La Niña aus den Daten herausgerechnet, zeigte der Temperaturtrend auch in den letzten Jahren nach oben, berichtet die Nasa.

Wann war von 1950 bis 2012 ein La Niña Jahr? - El Niño- und La Niña-Jahre und wie intensiv diese waren (ab 1950 - Englisch). - El Niño/La Niña Updates-News (Englisch).

5.) FCKW-Verbot von 1990: Die Fixierung auf CO2-Emissionen und vor allem auch die Umrechnung aller gasförmigen Emissionen in "CO2-Äquivalente" hat in der Klimadebatte zu der verkürzten Wahrnehmung geführt alles hinge irgendwie nur am CO2. Dass dem nicht so ist konnten Felix Pretis und Myles Allen von der Uni Oxford jetzt anhand der Auswirkungen des Montrealer Protokolls von 1990 nachvollziehen. Das Protokoll regelte das Verbot von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), Verbindungen die vor allem als Kältemittel, Treibgas in Sprühdosen und Treibmittel bei der Schaumstoffproduktion eingesetzt wurden. Die Forscher konnten anhand der Messungen eine zeitliche Koinzidenz zwischen der Abschwächung der Klimaerwärmung in den letzten 15 Jahren und der Verringerung der FCKW-Freisetzung nach dem weltweiten Verbot nachweisen, die sie als Ursachen und Wirkung einander zuordnen.  Zur Gegenprobe entwickelten sie anhand des bekannten Treibhausgaspotenzials des FCKW (1000x so stark wie CO2) ein Klimamodell zur Überprüfung der empirischen Ergebnisse. Danach läge die globale Durchschnittstemperatur ohne das FCKW-Verbot heute um 0,1 Grad Celsius höher. Allerdings reichen diese 0,1 Grad noch nicht aus, um die gesamte Verlangsamung, die bei rund 0,3 Grad liegt, zu erklären (Quelle).

6.) Chemtrails/Geo-Engineering (siehe auch Artikel über Chemtrails): Davon ist zwar nichts im Spiegel-Artikel zu lesen, wie auch in anderen öffentlichen Medien nicht, jedoch scheint es mir offensichtlich zu sein, da die weltweiten Sprüheinsätze (Tag und Nacht) mit "Aerosol-Partikeln" in den letzten Jahren stark zu genommen haben, so dass viele Menschen darauf aufmerksam wurden - ich mit Jahrgang 77 z. B. erst ca. im Jahre 2010.

Mein Pendel meinte zu den Gründen (jeden Punkt einzeln befragt) folgende Punkte seien korrekt: Alle Punkte seien korrekt. Betreffend den "Prozentzahlen" wie viel jeder Punkt genau zur Stagnation beiträgt müsste ich aber noch separat fragen.

Global gesehen mögen die durchschnittlichen Temperaturen über den gesamten Zeitraum gesehen seit 1998 wohl stagnieren, Lokal hingegen - wie z.B. in Zürich - steigt die jährliche Mitteltemperatur in den letzten Jahren stark. Was für mich wiederum die Schlussfolgerung erlaubt, dass nicht alleine die Sonne an der aktuellen globalen Erwärmung schuld sein kann, sondern der Treibhauseffekt die "Hauptschuld" trägt - auch wenn die Co2-Kurve im letzten Jahrhundert eigentlich global gesehen nicht zu den gemessenen Temperaturschwankungen passt, die Co2-Werte insgesamt aber enorm angestiegen sind.

Im Jahre 2010 waren die gemessenen CO2-Emisionen so hoch wie noch niemals zuvor. Die Erde kommt ins Schwitzen (Juli, 2011). Fällt die Klimaerwärmung weniger drastisch als bislang angenommen aus? (November, 2011). Schweiz: das wärmste Jahr seit 1864 (Dezember 2011). Kampf gegen Erderwärmung: Forscher finden einfachste Wege zur Klimakühlung (Januar, 2012). Die globale Erwärmung endete vor 16 Jahren - sehr kritischer Artikel (Oktober, 2012). Weltbank warnt vor Erderwärmung um 4 Grad (November, 2012). München am 24. Dez. über 20° C. warm (Dezember 2012). Globale Erwärmung hält an (Januar, 2013). Australien - heissester Sommer "aller Zeiten" - seit 1910 (März 2013). Arktis ist in Wirklichkeit wärmer (November, 2013). Die Erwärmungspause fällt aus (November, 2013). März 2014: Deutschland: Seit 100 Jahren nicht so warm Frühlingsstart mit Rekordwerten. 

Am Ende der Aufzeichnungen im Pliozän vor rund 3,6·Millionen Jahren war es in der Arktis (welche wohl eisfrei war) im Sommer rund acht Grad wärmer als heute bei vergleichbarem Kohlendioxidgehalt von rund 400·ppm? (Mai, 2013). 2013 stiegen sie erstmals global über 400 ppm. Die Erklärung, warum die CO2-Kurve nicht zur Temperaturkurve passt, lässt sich hier und auch hier (bei Punkt 11) finden. Die komplexe Sache läuft eigentlich auf die Frage hinaus, ob nun der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre eine Folge der Erderwärmung ist, oder ob umgekehrt die Erderwärmung eine Folge des CO2-Anstiegs ist - die "einfache" Antwort lautet: Beides ist richtig. Aber, es gibt ja zusätzlich zur CO2-Konzentration noch die anderen Ursachen oder die Sache mit den Aerosolen und der Wolkenbildung im zweiten Teil zuoberst behandelt.


Zusätzliche Probleme - wer profitiert, wer verliert durch die Klimaerwärmung?:

Es gibt noch weitere mögliche Folgen, wie z.B. die Sahara könnte ergrünen - siehe dazu den Wikipedia-Artikel: "Folgen der globalen Erwärmung". In diesem Artikel werden auch noch die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen erläutert. Es gibt in der Wikipedia noch einen Artikel über "Klimaveränderung", welcher aber nur die (offenbar) natürlichen Ursachen über einen längeren Zeitraum behandelt.·

Ein Folgeproblem könnte irgendwann in ferner Zukunft sein, dass es zu einer Wasserkrise kommt. In Afrika oder Indien ist dies ja bereits z.T. der Fall, dass das Süsswasser/Trinkwasser nicht ausreicht, um die gesamte Bevölkerung zu versorgen und man andere Lösungen finden müsste (wie z.B. Meerwasserentsalzung mit bestenfalls Solarenergie oder neue Grundwasser-Quellen aufspüren) oder sonstige Lösungen wie z.B. die grossen Wasserprojekte - siehe Teil 2 des Energiepolitik-Artikels - umsetzen müsste.

Die Gletscher, Permafrostböden (eingeschlossenes Methan) und das Meer (eingeschlossene Methan-Vorkommen auf dem Meeresgrund) kühlen kann man ja kaum? Wer leidet kurzfristig gesehen am meisten unter dem Klimawandel oder jetzt bereits? Natürlich die armen Bevölkerungsschichten aus armen Ländern, diese leiden global gesehen zuerst oder bereits seit einiger Zeit unter der von den reichen Bevölkerungsschichten, bzw. den den reichen Staaten verursachten globalen Erwärmung. Egal ob Stürme, Überschwemmungen, Dürren, Meeresspiegelanstieg, immer leiden zuerst die finanziell schwächsten am stärksten unter den Folgen des Klimawandels, weil ihre "schlechten" Häuser zerstört werden, die Ernte ausfällt, sie kein Trinkwasser mehr haben oder ganze Inseln im Meer versinken - dieser Zustand ist für einen vernünftigen, sozial denkenden und den gesunden Menschenverstand benutzenden Menschen eigentlich kaum auszuhalten.

Klimawandel gefährdet Nahrungsmittelversorgung der Ärmsten (April 2013) - Arme Länder müssen sich rasch auf Klimawandel vorbereiten (Weltbank, Juni 2013)

Worunter könnten die reicheren Bevölkerungsschichten leiden, welche mit ihrem Geld am meisten bewirken können, nebst den anderen Schichten in reichen Ländern, welche Energie einsparen können? Wohl zuerst durch ein schlechtes Gewissen, welches sie möglicherweise bekommen, was jedoch voraussetzt, dass sie überhaupt ein Gewissen haben und es sich nicht durch Drogen betäuben oder durch Verdrängung ignorieren. Später könnten auch sie von Missernten und dem Meeresspiegelanstieg betroffen sein, falls sie nicht einfach den Wohnort wechseln, was heute ja schon viele tun, um dem Staat noch weniger Geld in Form von Steuern abliefern zu müssen. Äthiopien 2011: Hunger neben reicher Ernte, welche ins Ausland exportiert wird.


Wie kann man die Folgen verhindern? - Hohe Anpassungskosten - Klimaversicherung:

Lösungen sehe ich einige, doch was bisher unternommen wurde und wird, scheint nicht zu funktionieren oder ist der falsche Weg. So wurde z.B. versucht das Meer mit Eisen oder Phosphor zu düngen? und dabei wachsen bestimmt auch die giftigen Algen schneller, was Meerestiere schädigen kann. Man versucht es wohl auch auf anderen Wegen, wenn man in den Himmel schaut kann man es (auf der ganzen Welt) sehen. Es gibt am Himmel seit längerem seltsame Streifen, die aussehen, als ob sie von Flugzeugen kämen und normale Kondensstreifen seien, aber das sind sie nicht, da sie nicht verschwinden und kurzzeitig ein wirbelsäulenartiges Aussehen annehmen und nach einiger Zeit verschlingern - Kondensstreifen verschwinden innert Sekunden. Dies sind die sogenannten Chemtrails, welche gem. Wikipedia eine Verschwörungstheorie seien und mein Vertrauen in diese Enzyklopädie nur durch diesen einen (absichtlichen?) "Fehler" sehr stark sinken lässt. Es gibt im Internet auch einige Stimmen, die behaupten, dass dies gar nicht getan werde, um die Sonneneinstrahlung abzuhalten, bzw. zu dimmen, sondern um die Menschen zu vergiften oder irgendetwas am Himmel zu verstecken. woran ich jedoch nicht glaube - also an das vergiften. Noch eine Symptombekämpfungsmassnahme: Waschmaschine für das Klima oder Wolkenmaschinen oder etwas neuartiges mit Lasern.

Auf jeden Fall macht es aus meiner Sicht wenig Sinn die Sonnenstrahlung sehr stark abzuschirmen, weil der Mensch braucht die Sonne (Vitamin D), Tiere und Pflanzen auch, sowie Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen ebenfalls. Siehe auch Gefahren beim Geoengineering.

- Den Klimawandel stoppen - funktioniert das überhaupt noch?

Viele der weiter oben aufgeführten Punkte bei den Konsequenzen, insbesondere der fortlaufende Meeresspiegelanstieg, aber auch andere, bzw. aus meiner Sicht fast sämtliche Konsequenzen lassen sich (deprimierenderweise) nicht mehr stoppen, nur noch verlangsamen und abschwächen für die zukünftigen Generationen. Wie bremsen wir die Erderwärmung: Mit dieser Faustregel wird die Welt CO₂-Emissionen los (2017). Viele Bemühungen sind weltweit sichtbar, etwas zu ändern (Energiepolitik, Ernährung, etc.), aber die Treibhausgase verbleiben lange und z.T. sehr lange in der Atomsphäre und wegsaugen lassen sich diese nicht. Wenigstens werden es nun angeblich nicht jährlich immer noch mehr Treibhausgasemissionen weltweit gesehen (siehe bei hier bei den Ursachen), aber es sind immer noch zu viele und die globalen Durchschnittstemperatur steigt immer weiter. Selbstzerstörerische Massnahmen will sicherlich auch niemand (z.B. künstlich einen grossen Vulkan zum Ausbruch bringen, etc.). Kurz gesagt Ab 2° - gem. anderen Quellen schon ab 1,5° durchschnittlicher globaler Erwärmung wird es unangenehm (ja das auch) und der Klimawandel geht quasi seinen eigenen Weg (da kommen die Kipppunkte ins Spiel) und eine Umkehr (also eine Verlangsamung, Abschwächung oder gar ein langfristiger Stopp mit einem Rückwärtsgang in den "Normalzustand"), werde so unmöglich. Siehe dazu auch zuoberst beim Abschnitt 2-Grad-Ziel die dortigen Meldungen.

- Hohe Anpassungskosten bei der Infrastrukur für Schutzmassnahmen (Klimaschutz)

Es gibt sehr hohe Anpassungskosten (Milliarden) für die Staaten der Erde für den Klimaschutz sowie Kosten die durch Klima-Katastrophen entstehen sowie gesundheitliche Kosten durch fossile Energieträger (Hitzewellen mit Smog, ständig Feinstaub und Stickoxid-Emissionen, etc.).

- Eine Klimaversicherung für arme Länder?

..

- CO2-Abscheidung und -Speicherung - auch eine falsche Lösung?

CO2-Abscheidung und -Speicherung (Fachbegriffe: CO2-Sequestrierung und CCS (engl. Carbon Dioxide Capture and Storage)) beschreibt einige grosstechnische Vorhaben mit dem Ziel der Reduzierung von CO2-Emissionen in die Atmosphäre durch die technische Abspaltung am Kraftwerk und Einlagerung in unterirdische Lagerstätten. Momentan befindet sich die CO2-Abscheidung und -Speicherung in Kraftwerken noch im Entwicklungs- und Pilotstadium. Ein grosstechnischer Einsatz in Kraftwerken erscheint frühestens ab etwa 2020 möglich. Kritiker der CO2-Sequestrierung wenden ein, dass andere Alternativen mit weniger Problemen behaftet, weiter entwickelt und zumindest langfristig billiger seien. Kohlendioxideinlagerung per CCS funktioniert - Allerdings in eher homöopathischen Dosen und relativ sicher nur für einige Jahre? (Oktober, 2013).


Gute Lösungen, wenn sie funktionieren würden (Klimapolitik):

- Klimapolitik mit CO2-Handel - Emissionsrechtehandel mit CO2-Äquivalenten

Der globale Handel mit CO2-Äquivalenten wäre wohl noch irgendwie (wenn er denn funktionieren und das Ziel erreichen würde, dass wirklich viel weniger CO2-Äquivalente in die Atmosphäre gelangen würden) eine gute - auf einer Skala bis sehr gut oder super - Lösung. Aber wie es scheint - siehe nachfolgende Meldungen - klappt aus verschiedenen Gründen offenbar nicht. Der Hauptgrund ist wohl, nebst dem, dass die Zertifikate zu billig sind, der dass nationale wirtschaftliche Interessen über globalen stehen und auch über der Zusammenarbeit im Umwelt-, bzw. Klimaschutz (lokal und global). Ein globales CO2-Äquivalenten-Handelssystem gibt es bisher jedenfalls noch nicht, würde dies auch wenig bringen, wenn sich nicht einmal alle Staaten (z.B. die USA) an das Kyoto-Protokoll halten?

Emmissionsrechtehandel (Wikipedia) - Der Emissionshandel hat versagt (August, 2011) - Schweiz kauft sich im Ausland von Kyoto frei (Januar, 2012) - Schweiz senkt ihre Klimagase vor allem im Ausland (Januar, 2012) - Die Schweiz ist kein Modell für Klimaschutz (Februar, 2012) - Konfrotationskurs in der Klimapolitik (Februar, 2012) - Grünstromzertifikate statt Erneuerbare-Energien-Gesetz (April, 2012) - Klimakiller kommen zu billig davon - Brüssel will CO2-Rechte verteuern (Juli, 2012) - Sind die Tage des Emissionshandels gezählt? (November, 2012) - Das Umdenken beginnt - Die Abschaffung der Chimäre "Emissionshandel" wird eingeleitet (Juli, 2013) - Luftverkehr: EU-Kommission macht beim CO2-Handel im Luftverkehr Zugeständnisse (September, 2013) - Der zeitweisen Stilllegung von 900 Millionen CO2-Zertifikaten im Europäischen Emissionshandel steht nichts mehr im Wege (November, 2013).

Siehe auch: EU-Emissionshandel Phase III (2013 - 2020) und nachfolgendes, bzw. den ganzen Artikel, inkl. Links zuunterst (Wikipedia).

- Klimapolitik mit einer hohen CO2-Abgabe

CO2-Abgabe (CO2-Steuer): Wenn weltweit ein Preis für den Ausstoss von CO2 eingeführt würde, ergäbe das bis 2100 Einnahmen in Höhe von 23,7 Billionen Euro - Dem gegenüber stehen die sehr viel geringeren Gewinnverluste von nur etwa 8,9 Billionen Euro, die der CO2-Preis für die Produzenten von Energie aus fossilen Quellen bedeuten würde (siehe auch CO2-Äquivalenten-Steuer - Schnelles Geld für Klimaschutz-Projekte und Ökosteuer, bzw. Umweltsteuer). Der Green Climate Fund ist ein Klimafonds der UN, genauer der UNFCCC. Der Fonds wurde gegründet mit dem Ziel, Geld für Klimaprojekte in Entwicklungsländern bereitzustellen. Bis zum Jahr 2020 sollen für diesen Zweck jährlich 100 Milliarden US$ vom Green Climate Fund bereitgestellt werden.

- Klimapolitik mit Klimakonferenzen der Vereinten Nationen und (verbindlichen) Klimaverträgen

194 Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention treffen sich jährlich zu Konferenzen, den UN-Klimakonferenzen (auch "Weltklimagipfel"), auf denen um konkrete Massnahmen zum Klimaschutz "gerungen" wird. Die bekannteste dieser Konferenzen fand 1997 im japanischen Kyōto statt und erarbeitete das Kyoto-Protokoll, das unter anderem den Emissionsrechtehandel ins Leben rief. Die Klimagipfel sind zugleich die Vertragsstaatenkonferenzen des Kyoto-Protokolls, seitdem dieses am 16. Februar 2005 in Kraft trat. Ziel der Klimakonferenzen war bislang, ein Nachfolgeregime für das 2012 auslaufende Kyōto-Protokoll zu entwickeln. Dies ist bislang das einzige völkerrechtlich verbindliche Instrument der Klimaschutzpolitik. Im Kyōto-Protokoll selbst sind nur vergleichsweise geringe Verpflichtungen der Industrieländer zur Reduktion ihres Ausstosses an Treibhausgasen festgeschrieben.

Obwohl die Schweiz gem. BAFU nur gerade an 0,3 % der globalen Emissionen verantwortlich sein soll (ob da Emissionszertifikate, ins Ausland exportierte Produktion und importierte Güter/Dienstleistungen mit einberechnet sind ist unwahrscheinlich - gem. BAFU Importe auf jeden Fall nicht - dann wären es wohl mind. 2 % wenn nicht noch mehr), sollten auch die kleinen Länder als Vorbild beim Klimaschutz mitmachen (hier ist sogar nur von 0,1 % die Rede).

Eine globale Post-Kyōto-Regelung, an die viele nach dem Scheitern der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 nicht mehr glaubten, soll nach den Beschlüssen von Durban bis zum Jahr 2015 erarbeitet und auf der 21. UN-Klimakonferenz beschlossen werden. Der Vertrag soll ab 2020 in Kraft treten.

Berichte über Klimakonferenzen ab 2011: Klimakonferenz Durban (Südafrika) Wohlstandsländer verschmutzen Chinas und Indiens Luft (Dezember 2011) - CO2-Emissionen: Etwas konnten wir reduzieren - Die Erwartungen (Dezember 2011) - Demokratie ist auch keine Lösung (Dezember 2011) - Die längste Klimakonferenz aller Zeiten: Ein Vertrag soll bis 2015 ausgehandelt werden (Dezember 2011) - Die UNO-Klimakonferenz in Durban hat den Fahrplan für ein neues globales Klimaschutzabkommen beschlossen. Regierungsvertreter sprachen euphorisch von einem «historischen» Entscheid - Umweltorganisationen sind skeptischer (Dezember 2011).

2012: UNO-Umweltgipfel in Rio: «Enttäuschend» bis «historisch» (Juni 2012) - Beim Uno-Gipfel in Doha (Katar) soll in dieser Woche das Klima gerettet, die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzt werden. Doch Experten glauben nicht an einen Erfolg (November 2012) - Seit gut einer Woche verhandeln in Doha fast 200 Staaten über die Zukunft des Klimaschutzes – bislang ohne nennenswerten Erfolg (Dezember 2012) - Wirkungslose Uno-Konferenzen: Forscher fordern Ende der Weltklimagipfel? - UN-Gipfel in Doha: Minimalziel ist erreicht: Vertreter haben sich auf die Verlängerung des Kyoto-Protokolls bis 2020 geeinigt - Der Vertrag betrifft allerdings nur 15 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen (Dezember 2012) - Doha: Nur für diese insgesamt 37 Staaten, die für zusammen rund 15 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich sind, wird es also bis 2020 rechtlich verbindliche Begrenzungen der Treibhausgasemissionen geben (Dezember 2012).

2013: Tod und Zerstörung auf den Philippinen: Wetterextreme kosten immer mehr Menschenleben. Ein Bericht an der UN-Klimakonferenz in Warschau offenbart die weltweiten Schäden der Klimaerwärmung (Dezember 2013) - Noch bleibt eine Woche, um den Grundstein für den neuen Klimavertrag zu legen, der 2015 abgeschlossen werden soll. Doch im Moment ist ein Erfolg unwahrscheinlich (Dezember 2013) - Warschau: Noch steht das Ziel, bis 2015 in Paris einen für alle UNO-Staaten verbindlichen Vertrag abzuschliessen, der 2020 in Kraft treten soll (Dezember 2013) - Neben dem 19. UN-Klimagipfel in Warschau, tagte der bislang grösste Wirtschaftsgipfel zu Klimafragen - veranstaltet vom Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung (November 2013) - Hoffnung bei den Uno-Klimaverhandlungen in Warschau: Ab 2014 soll über ein globales Klimakonto - grüner Klimafonds - Geld in Entwicklungsländer fliessen (November 2013) - UN-Klimakonferenz: Gespräche vor dem Scheitern? (November 2013) - Auf der Titanic in Warschau (November 2013) - UNO-Konferenz einigt sich auf Grundsätze eines Klima-Abkommens? (November 2013).

2014: ..

- Klimapolitik am Kapitalmarkt mit (verbindlichen) grünen Anlagen und Desinvestition, bzw. aufhören mit Investitionen in fossile Energieträger

Siehe Desinvestition und Divestment (fossile Energien) sowie Fossil Free (Schweiz) und Globale Divestment Mobilisierung. Inhalt und Text folgt noch.


Wirkliche Lösungen, um die Folgen der Klimaerwärmung zu stoppen wären:

Erneuerbare Energien (im Zusammenspiel mit Energiespeicherung) einsetzen für Stromerzeugung und Heizung. Möglichst wenig Kohle, Öl und Gas, bzw. so bald wie möglich keine fossilen Energieträger mehr benutzen - Kohle- Gas- und Erdöl-Vorräte müssten in der Erde bleiben. Wegen der kürzeren Verweildauer in der Atmosphäre von ca. 9-15 Jahren im Gegensatz zu z.B. CO2 (50-200 Jahre) und der um das ca. 25fach höheren Klimawirksamkeit, könnte die Klimaerwärmung schneller abgebremst werden, wenn man den Methan-Austoss drastisch reduzieren würde, was nicht heisst, dass man nicht auch andere Massnahmen treffen muss.

Steuergelder vernünftig einsetzen: Geld für Forschung und Investionen im Bereich der erneuerbaren und sauberen Energieträger sowie im Bereich Energieeffizienz/Energieeinsparung statt für Militär, teure Kriege und teure redundante Weltraumaktivitäten ausgeben und eine ganz neue Energiequelle finden (nebst der möglichen Kernfusion, die evtl. irgendwann kommen wird). Auch dieses Geld nicht mehr für Subventionen für die Produktion von tierischen Produkten und deren Bewerbung ausgeben. Aufforstung intensivieren. Erneuerbare Energien weiter verbessern (Forschung bei der Sonne: Solartürme, Konzentratorzellen, etc.), Wind- und Meeres(wellen)-Energie (wo ich auch schon im TV gesehen habe, dass diese angeblich die ganze Welt mit Strom versorgen könne), Geothermie (Wärmequelle Erdwärme zum heizen) hat jedoch zahlreiche Risiken, wie z.B. Erdbeben, etc.) damit könnten die ganzen „schmutzigen“ Energiequellen ersetzt werden - dies müsste auch gegen den Willen der jetzigen Energieversorger und den umweltverschmutzenden Energielieferanten durchgesetzt werden). Bei Windparks und den Wasserkraftwerken konnte die Leistung durch "Verbesserungen" zum Teil ja bereits massiv erhöht werden. Siehe auch unter Energiepolitik.


Was könnte jeder gegen die globale Erwärmung beitragen - was die Allgemeinheit:

Wie ich es schon im Artikel "Energiepolitik Teil 3" dort bei den Stromstatistiken festgehalten habe - wo es auch noch weitere Informationen z.B. betreffend Energiespeicherung, Gebäude und Licht gibt, sowie Stromsparlinks - können wir (wenn es denn schnell gehen soll - und das sollte es aus meiner Sicht) von den grauen markierten Energieträgern (Kohle, Öl, Gas, Atom) nur unabhängig werden, wenn wir Strom einsparen. Um effizient Energie zu sparen gibt es beinahe unzählige Möglichkeiten. Weiter wäre da z.B. weniger oder gar kein Fleisch mehr essen (aus diversen Gründen) - kein Fisch mehr zu essen (Gründe) und zum Vegetarismus bzw. im Idealfall zum biologischen/ökologischen Veganismus wechseln (Gründe dazu sind dort und im Artikel "Verursacher des Klimawandels" ersichtlich).

SEnergieetiketteHaushaltehr viel Strom (und Geld) lässt sich mit Stromsparlampen sparen, bzw. LED-Lampen (nicht nur in der Wohnung, sondern z.B. auch im und um den ganzen Wohnblock, bei Festtags- und Dekobeleuchtungen, bei der Strassenbeleuchtung, etc.). Durch den Einsatz von energieeffizienten Geräten (A-Klassen - Einsparung A zu A+ = 10%, Einsparung A zu A++ = 20 %, Einsparung A zu A+++ = 30 %) lassen sich gewaltige Mengen einsparen. Geräte bei Nichtgebrauch in den Standby oder ganz ausschalten. Autoemissionen reduzieren, bzw. vermeiden mit ÖV, Fahrrad oder zu Fuss gehen - ein Elektroauto anschaffen (da wäre ein Problem die Stromquelle für den Akku/Kondensator, welche natürlich auch sauber sein muss, damit es Sinn macht und ein anderes Stromtankstellen) – falls doch ein Auto, dann wenigstens ein kleineres Hybrid-, Erdgas-, oder Biogas-Auto (welche aber alle nicht umweltfreundlich sind) fahren, doch viele Menschen, welche bereit dazu wären, können sich ein neues saubereres Auto ja leider kaum leisten, obwohl einige schon relativ günstig sind. Einfamilienhäuser und auch sonstige Gebäude könnte man besser isolieren/dämmen und so weitere Energie (Heizenergie) einsparen (was aber heikel sein kann wegen der Feuchtigkeit). Zur Stromerzeugen eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach montieren und um zu heizen Sonnenkollektoren oder einen solaren Hybridkollektor zusammen mit einer Wärmepumpe einsetzen. Alles recyclen was möglich ist und auch nur Recycling-Produkte verwenden. Statt Kohle, Gas und Brennsprit Brennpaste zum grillieren oder für Rechauds benutzen, bzw. gar nicht mehr grillieren (schon gar nicht mit Holzkohle oder Holz vom Wald). Umweltschonend Auto fahren. Wo es möglich ist Glas statt Aludosen verwenden. Müll reduzieren in dem z.B. Produkte ausgewählt werden, die wenig Verpackung haben (Beispiel Pralineverpackungen). Klimaanlagen mit erneuerbaren und sauberen Energieträgern betreiben. Weltweite verbesserte Zusammenarbeit in der Forschung, Stromverteilung und anderen Bereichen der Energiepolitik fördern. Alle möglichen Verkehrsmittel auf Elektro umstellen (evtl. irgendwann einmal sogar Flugzeuge mit Akkus gemeinsam mit Solarpanels), was wie bereits erwähnt nur Sinn macht, wenn auch der Strom sauber ist - dies wäre eigentlich die Ideallösung. Gründüngung im Ackerbau und Gartenbau zur Bodenverbesserung verwenden, was die Produktion und Verwendung von Stickstoffdünger überflüssig macht und auch sonstige Vorteile mit sich bringt. Auf biologische Landwirtschaft, bzw. auf Biologisch-vegane Landwirtschaft umstellen und als Konsument wo möglich nur noch vegane Bio-Lebensmittel konsumieren. Elektrosmog reduzieren (was eine der Ursachen für die globale Erwärmung sein könnte), indem z.B. Mobilfunkanbieter sich Antennen teilen - was technisch möglich wäre und den Stromverbrauch der Mobilfunksender senken würde (weniger Antennen). Es gibt sonst noch weitere Möglichkeiten um Strom zu sparen (wie z.B. die Vernunft walten lassen, Vorbild sein und an die eigenen Kinder denken, wenn man welche hat) - was aber eigentlich nur nötig ist, solange man diesen von fossilen Energieträgern erhält (den Stromversorger wechseln), bzw. bis auch die erneuerbaren Energien Strom im Überfluss generieren. Weiter wären da noch Dinge, wie z.B. statt einem Tumbler eine Heissluftrocknungsmaschine in Wohnblöcken verwenden, welche mit Solarenergie betrieben wird, bzw. die Wäsche ohne Tumbler an der Luft oder Sonne trocknen. Die alte Waschmaschine durch eine neue energieeffiziente ersetzen und nur waschen, wenn die Trommel auch wirklich ausgefüllt werden kann. Dasselbe gilt auch für ältere Kühlschränke (durch neue energieeffiziente ersetzen) sowie für Geschirrspüler, welche man auch nur starten sollte, wenn diese wirklich komplett gefüllt sind. Auf Mikrowellenherde verzichten, da diese sowieso ungesund sind und nur mit Deckel auf der Pfanne Wasser aufkochen, bzw. mit einem Wasserkocher. Nebst dem recyclen von älteren Batterien (wo Schlacke als Abfallprodukt entsteht), könnte ganz auf Batterien verzichtet werden und nur noch wiederaufladbare Akkubatterien verwendet werden, um den Strom für die Produktion von herkömmlichen Batterien einzusparen. Den Stromanbieter wechseln oder beim bestehenden auf ein Angebot mit erneuerbarer Energie wechseln. Baden in der Badewanne geniessen und auf ein Minimum reduzieren, um Wasser und somit Strom für die Warmwasseraufbereitung einzusparen. Es gibt also zahlreiche Lösungen - sehr wichtig scheint mir vor allem zu sein, dass kein Mensch unter der globalen Erwärmung leiden muss und die Mächtigen aufhören nur an sich und ihre Gewinnsteigerung zu denken, sondern mit Hochdruck die bereits bestehenden und möglichen Lösungen nachhaltig umsetzen.


Siehe auch Rechner, um den ökologischen Fussabdruck zu berechnen: Footprint–Rechner vom WWF: Der persönliche Fussabdruck - Diverse Co2 Rechner - Energybox 2.0: Energie-Effizienz im Haushalt - Myclimate.ch (CO2-Fussabdruck berechnen mit Kompensationsmöglichkeiten) und Myblueplanet.ch (Schweizer Bürgerinitiative).

Wo ich ein grösseres Problem sehe bei diesen ökologischen und CO2-Fussabdruck-Rechnern und auch in der CO2-Kompensationsmöglichkeit von eigenen Emissionen, ist vor allem bei armen Menschen in der Finanzierung dieser Kompensationsmöglichkeiten. Auch bei armen Mietern sehe ich (auch bei mir persönlich), dass es nicht unbedingt fair ist, wenn ich meinen Fussabdruck berechne, da z.B. in dem Haus wo zur Zeit ich eine Mietwohnung habe, eine Ölheizung installiert ist. Ich bin aus meiner Sicht gar nicht dafür Verantwortlich, sondern der Vermieter/Inhaber dieses älteren Hauses - trotzdem fällt es verständlicherweise auf meinen persönlichen Fussabdruck in der Berechnung und ich habe auch schon einmal dafür bezahlt für ein Projekt bei Myclimate.ch als Kompensation für diese Ölheizung. Genauso bin ich von diesem Vermieter/Inhaber (in meinem Fall) abhängig in Sachen Kühlschrank, Kochherd/Backofen, Geschirrspüler und Waschmaschine, dass dort alte Geräte durch energieeffizientere ersetzt werden. Dasselbe ist z.B. bei mir auch noch mit älteren Fenstern und Türen, die schlecht isoliert/gedämmt sind.

So komme ich persönlich z.B. beim schweizerischen WWF-Rechner (trotz bioveganer Ernährung mit oft regional-saisonalem und frischem, LED-Licht, kein Auto/Töff, keine Flug- und Schiffsreisen und sonstigen Ausflüge, niedrigem Warmwasserverbrauch, wenig Konsum von Elektronik und Textilien/Mode, etc. und der Strom stammt von Wasserkraft mit wenig Sonne/Wind/Biomasse plus zusätzlich Sonne, bzw. bezahle ich dafür - er kommt aus der Strommix-Suppe - mit niedrigem Stromverbrauch der in den letzten Jahren sinkt und bei 1'839 kWh liegt) auf 1,6 Planeten, die ich angeblich benötige. Was einschenkt sind im Bereich Ernährung und Getränke die Tasse Instant-Kaffee (Bio-Fairtrade wird nicht berücksichtigt), der relativ hohe Alkoholkonsum (Bio wird nicht berücksichtigt), wobei insgesamt dieser Bereich im Idealbereich liegt. Es sind auch nicht die wenigen Busfahrten. Andere relevante Dinge sind nicht wirklich berücksichtigt - "positives und negatives" - wie z.B. habe ich keine Kinder, keine Haustiere, verwende praktisch nur 100% abbaubare Ökoprodukte zum waschen/putzen, verwende nur Recycling-Papier (WC, Nastücher, Haushaltstücher) und keine Feuchttücher, kaufe seit langem keine Produkte mehr die Palmöl enthalten, habe seit ewig kein neues Handy mehr gekauft, konsumiere sehr wenig Reis (Nassreisanbau), dafür rauche ich noch ca. 10-15 Zigarillos (es gibt keine bio) am Tag - die Zundhölzer sind dafür aus Holz, welches aus Wäldern stammt, die wieder aufgeforstet werden - weil sie immer auslöschen brauche ich noch ein wiederaufladbares Gasfeuerzeug. Ich wasche Geschirr von Hand ohne Spülmittel ab und lasse den Geschirrspüler ganz selten laufen. Ich bestelle regelmässig online Lebensmittel und Getränke, welche durch ein Öl- oder Gas-Gefährt geliefert werden (Coop-Online kompensiert die Fahrten selbstständig, ansonsten laufe ich einen Weg zu Fuss zum Einkaufen und zurück mit dem Bus/Zug), dafür koche ich immer zu Hause und werfe keine Lebensmittel weg. Es ist in meinem Fall gem. dem Rechner vom WWF Schweiz zur Zeit einzig der Bereich Haus/Haushaltsgeräte/Heizung der nicht im Idealbereich liegt und somit Schuld ist, dass es nicht "1 Planet" ist.

Wo man den Strom verbraucht, sich ernährt, etc. wäre eigentlich auch noch relevant (z.B. bei Rentnern/Sozialhilfeempfänger oder sonst den ganzen Tag zu Hause). Bei der Wasserkraft kann der Strom, den die Pumpen von Pumpspeicherkraftwerken verbrauchen aus importierten fossilen oder atomaren Quellen stammen. Mit welchem Strom der Vermieter die Elektroboiler und die Waschmaschine im UG, sowie die Lichter (fast alles alte Glühbirnen, ausser einer, welche ich im Waschraum durch eine Sparlampe ersetzt habe) im und um das Haus betreibt wäre auch noch relevant. Ob die Ölheizung mit Hilfsenergie betrieben wird ist nicht bekannt. Bei der Internetnutzung gibt es noch einen unbeinflussbaren Bereich, nämlich mit welchem Strom die Gegenseite die Server für ihre Webseiten betreibt.

Es gibt noch weitere Dinge, die mich beim ökologischen Fussabdruck stören (nebst dem, was unter Bewertung im Artikel der Wikipedia steht). Beim Myclimate-Rechner z.B. kann nicht (bio-)vegan augewählt werden, nur vegetarisch - was ja ein grosser Unterschied ist. Beim WWF-Rechner z.B. bei der Eier-Frage kann man nicht klicken gar nie und im Bereich Heizung, wo eine Elektroheizung und eine Wärmepumpe ja mit erneuerbarer Energie betrieben werden könnte, werden diese höher/schlechter eingestuft als eine Ölheizung? Es gibt eine Alternative zum ökologischen Fussabdruck nach dem globalen Hektar - den Sustainable Process Index (SPI). Beim dort verlinkten Rechner (Ökologischer Fussabdruck nach SPI) fehlen viele Dinge und eine Umstellung von Fleisch auf (Bio-)Vegan (also ohne irgendwelche Produkten von Tieren) macht dort nur 0,4 Unterschied aus, was gar nicht sein kann (Wasser- und Landflächenverbrauch, Tierfutter statt Essen - plus nebst Produkten von Tieren auch noch pflanzliches als Beilage essen, Umweltzerstörung, Treibhausgase, etc.) - Fische und Meeresfrüchte werden gar nicht erwähnt.


Wogegen kann man zur Zeit "sehr kurzfristig" kaum etwas oder gar nichts machen und ist doch relevant:

Müllverbrennung (ausser noch mehr zu recyclen), Treibhausgas-Ausstösse der Kraftwerke (ausser durch enorme Stromeinsparungen und längerfristig durch Umstellung auf erneuerbare Energien) und des Verkehrs (ausser auf benzinbetriebene Fahrzeuge zu verzichten und später mit Elektromobilität), Wasserdampf-Emissionen durch einige fossile Energieträger und durch den Verkehr, unterirdische Kohleflözebrände, Waldbrände (welche nicht absichtlich gelegt wurden) und evtl. noch mehr? Langfristig gesehen gibt es ja genügend Lösungen siehe oben unter wirkliche Lösungen oder im Artikel Verursacher des Klimawandels, wo zum Teil gleich nebenbei erwähnt ist, was man alles "ändern" könnte.


Siehe auch:

Ursachen der Klima-Erwärmung – verschiedene Standpunkte sind einige richtig oder alle zusammen?

Verursacher der Klimaerwärmung in der richtigen Reihenfolge (mit Klimageschichte und weiteren Infos)


Beitrag auf oekosystem-erde.de über den Klimawandel Klimafolgenforschung - über Auswirkungen klimatologischer Prozesse (Wikipedia)
Klimawandel Wiki (Bildungs-Server) Klimaretter.info - Magazin zur Klima- und Energiewende
Klima-Allianz (Wikipedia)
Der Klimawandel macht auch vor der Schweiz nicht halt (BAFU)
Bakterien fressen Methan Sind extreme Klimaereignisse eine Folge der Klimaänderung? (BAFU)
Klimawandel weltweit (Bilder und Zahlen) Neuer Bericht zeigt Folgen der Klimaänderung in der Schweiz (April 2013)
Unbedingt sehenswert - die CO2-Uhr tickt Nationales Klimabeobachtungssystem (GCOS Schweiz)
Temperaturextrema (höchste und niedrigste Temperaturen der Erde) Klimawandel beeinträchtigt Gebirgswälder (ETH Zürich, März 2013)
Klimablog der eidgenössischen technischen Hochschule Zürich Euro-Climhist – Wege zur Wetternachhersage
Vital Signs of the Planet (NASA-Climate-Change - englisch) Klimawandel - aktuelle Nachrichten und Hintergründe (zeit.de)
Climate Service Center (Klimawissen, News, Hintergründe) Klima 5. IPCC-Report des Uno-Klimarats in Stockholm 2013
Climate Action Tracker (englisch)
Klima der Gerechtigkeit (Blog)
State of the Climate - Global Analysis (NOAA-Englisch) US-Milliardäre sponsern Geheimnetzwerk der Klimaleugner (Feb. 2013)
Weltweite regionale Klimaänderungen (Bildungsserver Klimawandel) Weltweite regionale Klimafolgen (Bildungsserver Klimawandel)
Weltweite regionale Klimaprojektionen (Bildungsserver Klimawandel) Gründe für mangelnde Aktivität gegen die Globale Erwärmung (Wikipedia)
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Turbulenzen für Flugzeugpassiere in Sicht
Klimaveränderung beeinflusst die Lebensweise der Menschen (WWF) Naturkatastrophen im 21. Jahrhundert (Wikipedia)

ooMSG-3_first_image

MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 19. Mai 2017 19:30

Start Blog-Themen Natur Klimawandel Konsequenzen des Klimawandels – Lösungen - beinflussbare und unbeeinflussbare Faktoren